Eine 1000jährige geomantische Landschaftsstruktur im nordwestlichen Ruhrgebiet

Copyright Klaus Piontzik


Die Fünfeck-Konstruktion

9.0   Die Ableitung der Fünfeck-Konstruktion
9.1   Die Fünfeck-Konstruktion in Mülheim
9.2   Objekte auf der Fünfeck-Konstruktion
     
     
     
     
     
     
     
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Zuerst wird der Mittelpunkt des Fünfecks ermittelt.
1) Dazu wird der Mittelpunkt der Gesamtkonstruktion mit der linken Ecke des Quadraturdreicks 2 verbunden (schwarz).
2) Weiterhin wird die untere Seite des Dreiecks aus der Sechsecks-Konstruktion verlängert (die Verbindung nach Duisburg)(grün).
3) Der Schnittpunkt der zwei erzeugten Geraden mit der 1:2 Senkrechten (orange) ergibt den gesuchten Mittelpunkt (als roter Punkt markiert)
 
 
 Ableitung der Fünfeck-Konstruktion

 

 

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 Die Fünfeck-Konstruktion in Mülheim

 

 
Das Fünfeck wird durch folgende Objekte gebildet:


Schloß Broich (883/1093)
Schloß Styrum (1067/1251)
Raffelberg (1909 Solbad, 1910 Rennbahn), Haus Hartenfels
(1911/12)
Waldschlößchen


Weitere Objekte in Mülheim, die mit der Quadratur in Verbindung stehen:


Petri-Kirche (Um 1200), Kloster Saarn (1214)
Haus Raphael, Naturdenkmal Ruhrwiesen, Bismarckturm (1909)

 

 

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  Die älteste, aus spätkarolingischer Zeit erhaltene Burganlage nördlich der Alpen steht in Mülheim an der Ruhr: das Schloß Broich. 883/884 als Festung gegen die Normannen errichtet um den Hellweg zu schützen.
     
 
     

 

 
 

Die ersten schriftlichen Nachrichten über Schloss Styrum datieren bereits aus dem 11. Jahrhundert. Zu diesem frühen Zeitpunkt befand sich Styrum als Oberhof in der Hand des Königs, der diesen Reichsbesitz 1067 an das Reichsstift Kaiserswerth schenkte.

 Schloss Styrum

     

 

     
   Raffelberg

Die Anfänge des Solbad Raffelberg gehen auf die Entdeckung einer Solequelle im Jahre 1855 in der Zeche Alstaden zurück. Bergleute entdecken, daß sie bei Gicht und Rheuma darin Linderung fanden. Erst 1884, als auf Schacht II eine wesentlich stärkere Sole frei wird, denkt man daran, sie der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

     

 

     
  Haus Hartenfels  
     
  Als Peter Klöckner (1863-1940), im Stahlhandel groß gewordener und dann auch im Stahl- und Maschinenbau engagierter Industrieller, zum zweiten Mal heiratete, ließ er sich im Stadtwald nahe der Stadtgrenze ein exklusives Baugelände übereignen, dessen nicht kommerzielle Nutzung er ausdrücklich vertraglich zusichern musste. Als Architekten beauftragte er seinen Schwager Hermann Wolters, Stadtbaurat in Coesfeld.
Vorbild für das 1911/12 errichtete Haus Hartenfels waren wohl die massigen Landhäuser des Burgenspezialisten Bodo Ebhardt. Der erste Entwurf mit aufwendigen neoromanischem Dekor wurde erheblich vereinfacht ausgeführt. Im Prinzip handelt es sich um ein zweigeschossiges Wohnhaus mit zentraler Halle, Repräsentations- und Wohnräumen. Die zunächst schlichte Westfassade wurde nach kurzer Zeit durch weitere Wintergärten und Erker ergänzt.
Nach Klöckners Tod und dem Auszug der Familie nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Haus mit bis zu 250 Ausgebombten und Flüchtlingen belegt.
Erst in den 1980er Jahren wurde es gesichert und äußerlich wiederhergestellt. Das Innere, wo sich zumindest im Erdgeschoss große Teile der festen Ausstattung erhalten haben, befindet sich dagegen noch immer in unfertigem Zustand
 
     

 

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