Eine 1000jährige geomantische Landschaftsstruktur im nordwestlichen Ruhrgebiet

Copyright Klaus Piontzik


Die Grundgitter bzw. Quadrierungsgitter

6.0   Die Ableitung des Grundquadrates 1
6.1   Grundquadrate im Ruhrgebiet
6.2   Objekte am/auf der 1/1-Teilung des Grundgitter 1
6.3   Objekte am/auf der 1/2-Teilung des Grundgitter 1
6.4   Objekte am/auf der 1/4-Teilung des Grundgitter 1
6.5   Objekte am/auf der 1/8-Teilung des Grundgitter 1
6.6   Ruhr und Baldeneysee im Grundgitter 1

6.7

  Das Diagonalgitter
6.8   Die Ableitung des Grundgitter 2
6.9   Die Grundgitter 1 und 2 im Ruhrgebiet

6.10

  Historische und geomantische Betrachtung
     
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6.0 Die Ableitung des Grundquadrates  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite
     
     
 Ableitung des Grundquadrates aus der Quadratur   Aus der Quadratur des Kreises, und zwar der Konstruktion 1, genauer aus dem Quadraturdreieck 1 lässt sich noch ein weiteres Quadrat, das Grundquadrat erzeugen.

Die Abbildung zeigt, wie aus der rechten Dreiecksseite des Quadraturdreiecks (rotviolett) ein Grundquadrat (violett) erzeugt wird

Das Grundgitter ensteht durch einfache, aber flächendeckende, Aneinander-Fügung der Grundquadrate

Eine Verfeinerung des Grundgitters lässt sich durch Halbierung der Quadratseiten erreichen (gestrichelte Linien)

 

 

6.1 Grundquadrate im Ruhrgebiet  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite
     
     
 Die Bildung des Grundgitters aus der Grundlinie    Die Linie Bottrop-Essen ist Seite des Quadraturdreiecks 1. Die nebenstehende Abbildung zeigt, wie aus der Grundlinie also der Dreiecksseite ein Grundquadrat bzw. ein Grundgitter erzeugt wird

Auf der 1/1 Teilung des Grundgitter 1 befinden sich:
Essen Münster (845/852), Kloster Saarn (1214), Schloß Berge (1248), Bottrop Stadtpark (1914-18/35) und Rathaus (1914-1918), Ehrenmal Wittringen (1932-1939), Haus Leithe-Essen, Gut Fernewalde, Haus Hackland

Am
Grundgitter 1 liegen:
St. Lamberti (erste Erwähnung Mitte 9 Jh), die Marktkirche (1054) in Essen, die Knippenburg (1309/1340), Overbeckshof (14.Jh) im Stadtpark Bottrop, Schloß Schellenberg (1452), Rathaus Buer (1915), Haus Raphael, Haus Kron

Bei Haus Darl (1362) und Haus Uhlenbrock (1253) konnte eine genaue Position nicht mehr ermittelt werden, da die Gebäude nicht mehr vorhanden sind.
     
     
Am bzw. auf der 1/1-Teilung des Grundgitter 1, aber auf den Karten hier nicht zu sehen (siehe Ergänzungen), liegen noch Schloß Strünkede (1142), Schloß Raesfeld, St. Peter (800) und Rathaus in Recklinghausen, die Krudenburg (1363) in Hünxe
     
Am bzw Auf der 1/2 Teilung des Grundgitter 1 befinden sich:
Abtei Werden (800 n.Chr.), Haus Brabeck (9-10Jh), Clemenskirche (10-19. Jh), Kastell Holten (1188), Schloß Wittringen (1263), Haus Stein (1360), Haus Ruhreck

Bei Haus Balken (1307) konnte eine genaue Position nicht mehr ermittelt werden, da das Gebäude nicht mehr vorhanden ist
Am bzw. auf der 1/2-Teilung des Grundgitter 1, aber auf den Karten hier nicht zu sehen (siehe Ergänzungen), liegen noch Gatrop, Burg Hardenstein (1345-54), Schloß Hardenberg (13.Jahrh.)
     
     
 Das Grundgitter 1 im Ruhrgebiet
     
     
Am bzw Auf der 1/4 Teilung des Grundgitter 1 (siehe obere Karte) befinden sich:
Haus Ripshost (13-14.Jahrh.), Haus Vondern (1162), Armeler Hof (910/1150), Kommende Welheim (1230), St. Laurentius, Haus/Kloster Schuir(.../1792), Haus Heide, Burg Altendorf (1180), Haus Baldeney (1270), Haus Schneeweiß, Haus Linde, Stiftskirche Stoppenberg (1073)

Bei Haus Goor (14.Jahrh.) und Haus Hamm (1329) konnte eine genaue Position nicht mehr ermittelt werden, da die Gebäude nicht mehr vorhanden sind
Am bzw. auf der 1/4-Teilung des Grundgitter 1, aber auf den Karten hier nicht zu sehen (siehe Ergänzungen), liegen noch Schloss Kalkum (1167), Haus Lüttinghof (vor 14.Jahrh.), Burg Blankenstein (1227-30), Gut Anger (904), alte Isenburg (1200-26)

 

Am bzw Auf der 1/8 Teilung des Grundgitter 1 (siehe Ergänzugen) befinden sich:
Schloß Herten (1050), Haus Sienbeck (1412), Haus Leithe-Gelsenkirchen (947), Gut Raffelberg, Schloß Styrum (1067), Schloss Broich (883), Vryburg/Haus Horst (9-10.Jahrh./1050), Haus Scheppen (13.Jahrh.), Schloss Hugenpoet (778), Haus Linnep (1093), Villa Hügel (1868/72), Waldschlößchen in Mülheim, Schloß Borbeck (1277)

Bei Haus Hassel, Haus Oberfeldingen (1297) und Haus Schwarzmühle (1325) konnte eine genaue Position nicht mehr ermittelt werden, da die Gebäude nicht mehr vorhanden sind
Am bzw. auf der 1/8-Teilung des Grundgitter 1, aber auf den Karten hier nicht zu sehen (siehe Ergänzungen), liegen noch Schloß Beck (15 Jahrh.), Schloß Lehmbeck (1177), Rathaus Duisburg, Burg Angermund und die Kaiserpfalz (788)

 

Bei Benutzung der 1/16-Teilung (Anhang 1) zeigt sich, das 99 Prozent aller historischen Objekte auf oder am Grundgitter 1 liegen.
Es fallen dann eher die Objekte auf, die nicht auf dem Gitter liegen wie etwa Haus Hove (1397), Haus Raphael oder Schloss Horst (1282)
 
 
 
 

Ergänzung (Anhang 2)

Grundgitter 1 im nordwestlichen Ruhrgebiet mit seinen Teilungen lässt sich hier einsehen:

Grundgitter 1 - 1/1 Teilung
Grundgitter 1 - 1/2 Teilung
Grundgitter 1 - 1/4 Teilung
Grundgitter 1 - 1/8 Teilung

 

 

6.2 Objekte am/auf der 1/1-Teilung des Grundgitter 1  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite
     
     
 Schloss Berge 1923  
     
  Schloß Berge in Gelsenkirchen wird im 11 Jahrhundert erstmalig erwähnt und ist seit 1248 in jedem Fall vorhanden. Um 1550, wurde die Burg zum Schloß um- und ausgebaut. Anstelle der Rundburg entstand eine rechteckige Anlage, ein hufeisenförmiges Herrenhaus mit drei zweigeschossigen Flügeln.

 

  Strunkede wird 1142 durch eine Urkunde der Essener Äbtissin Irmentrudis belegt. Das Wappen der Familie von Strünkede ist seit 1263 bekannt.
Bis in das 18. Jahrhundert war Haus Strünkede klevisches Lehen. Nach 1741 wird eine Familie von Forell Eigentümer der Burg und seit 1947 gehört sie zur Stadt Herne .

 

 Ehrenmal und Teich    Das Innere des Ehrenmals
     
 Das Ehrenmal von oben   Mit eines der jüngsten Objekte auf dem Gitter ist das Kriegerdenkmal bzw. Ehrenmal in Gladbeck Wittringen (etwa 500 Meter von Schloss Wittringen entfernt). Es stammt aus dem Jahren 1932-1939 und wurde mittels einer Maßnahme zur Arbeitsbeschaffung durch die Nationalsozialisten erbaut.
     
  Bezüglich des Grundgitters 1 steht das Ehrenmal exakt auf einer Gitterkreuzung.
     
 Schloss Wittringen Gesamtansicht    Schloss Wittringen Eingangsbereich    Schloss Wittringen
     
Die Geschichte von Schloß Wittringen in Gladbeck läßt sich bis ins 13. Jahrhundert zurück verfolgen. Haus Wittringen gehörte zu den ehemals landtagsfähigen, adligen Rittersitzen des Vestes Recklinghausen. Die erste Erwähnung des Namens Wittringen stammt aus einer Urkunde des Jahres 1263: "Ludolfus de Witteringe", ein Familienmitglied derer von Horst auf Haus Horst, wird in dieser Urkunde ausdrücklich als Bruder des Herrn Dietrich de Hurst bezeichnet.
Das Geschlecht derer von Horst zu Horst im Bruch kam aus dem Essener Raum, und zwar von der Burg Horst an der Ruhrr im Süden von Essen-Steele. Diese Horster waren wiederum ein Manneszweig der älteren Herren von Altendorf auf der gleichnamigen Burg am anderen Ufer der Ruhr.

 

 Rathaus Bottrop 1923    Ratbaus Buer 1915  
Das Rathaus in Bottrop wurde 1878 erbaut und 1914-1918, in die hier gezeigte Form, umgebaut.   Das Rathaus in Gelsenkirchen Buer
um 1915
  Das Rathaus in Recklinghausen
   

 

 

6.3 Objekte am/auf der 1/2-Teilung des Grundgitter 1  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite

 

     
  ehemalige Kirche St. Clemens  
     
   
     
  Eine von mehreren Quellen erwähnte, um die Mitte des 10. Jh. in Werden errichtete Kirche, die am 01. Mai 957 vom Kölner Erzbischof Bruno, dem Bruder Kaiser Ottos des Großen, dem heiligen Märtyrer Clemens geweiht wurde. Die Kirche wurde im 12. Jh. und später mehrfach verändert und schließlich im Jahre 1817 abgebrochen  
     

 

 Kastell Holten   1188 wird Kastell Holten (heute zu Oberhausen gehörig) erstmals erwähnt 1307 wird berichtet, dass Engelbert von der Mark einen "neuen Bau" in Holten errichtet. Die Grafen von der Mark waren im Grenzstreit um den Ort Sieger geblieben gegen die Grafschaft Kleve. Sie bauten das Kastell und stationierten dort Grenzwachen. Die heutige Nutzung als Versammlungs- und Übungsstätte der Schützengilde hat also jahrhundertealte Tradition.
  Das erhaltene Kastell Holten ist wahrscheinlich der Ostflügel der vermutlich im 16. Jahrhundert erneuerten Hauptburg. In typisch mittelalterlicher Form entwickelte sich im Schutz des Kastells eine Wohnsiedlung, die damalige Stadt Holten. Die eng beieinanderstehenden Fachwerk- und Backsteinhäuser lassen noch die idyllische Atmosphäre dieses früheren Landstädtchens erahnen. Der Park und der ehemalige Stadtgraben laden zum Spaziergang im Grünen ein

 

 Schloss Hardenberg   Das ehemalige Wasserschloß Hardenberg in Neviges wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut. Die Reste der Wehranlagen bestehen aus vier mächtigen Rundtürmen und Verbindungsmauem bzw. Wällen Sein heutiges Aussehen erhielt es im späten 17. Jahrhundert.
1939 wurde das Schloß von den Hardenbergschen Erben an die damalige Stadt Neviges verkauft
     
  Ab 1965 wurde Schloß Hardenberg mit der Vorburg restauriert. Das Haupthaus birgt eine Gemäldesammlung, eine moderne Galerie und das Stadtarchiv.

 

     
  Haus Stein  
     
   
     
  Bei "Haus Stein", urkundlich wird es erstmalig 1360 erwähnt, im nördlichen Teil des Essener Stadtteiles Haarzopf gelegen, handelt es sich um ein ehemaliges Dienstmannenlehen der Abtei Werden. Die erste Belehnung, die bekannt ist, erfolgte an den Ritter Heinrich von Luttelnau, der von der gleichnamigen Wasserburg an der Ruhr (sog. Kattenturm) bekannt ist.
Von der Wasserburg mit zwei Seitenflügeln ist heute nur der südöstliche erhalten. Soweit bekannt, ist die Burg aus Ruhrsandstein errichtet worden. Erhalten ist ebenfalls noch das Kellergewölbe des Mitteltraktes. Es ist zu vermuten, daß Überreste der Burganlage noch im Boden erhalten sind, der Burggraben ist auch heute im südlichen, östlichen und in Abschnitten auch im nördlichen Burgbereich im Gelände nachvollziehbar.
Ausgrabungen, die über die Gestalt der Burg im Mittelalter näheren Aufschluß geben könnten, fanden bisher nicht statt
Haus Stein war bei der Preußischen Königin Luise so beliebt, dass sie es mehrfach besuchte
 
     

 

 

6.4 Objekte am/auf der 1/4-Teilung des Grundgitter 1  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite

 

     
  Armeler Hof  
     
   
     
  In den Güterverzeichnissen der Abtei Werden beginnt durch die Erwähnung des Armeler Hofes (Armbugila) die Bottroper Stadtgeschichte. In dem um 1150 geschriebenen Liber privilegiorum major ist nachzulesen, daß Thiadhilt dem Kloster in Werden den Hof geschenkt hat. Das Anwesen selbst ist wohl vor 900 entstanden.

Bis 1929 gehörte der Armeler Hof, genauso wie das Haus Hove, zur Stadt Osterfeld. Durch Eingemeindung Osterfelds nach Oberhausen kam Vonderort nach Bottrop.

Heute erinnert nur noch ein Gedenkstein an den Armeler Hof.
 
     

 

 Burg Altendorf   Einst war Burg Altendorf eine Wasserburg auf der Hauptterrasse der Ruhr, bestehend aus der Vorburg und der Hauptburg mit dem Wohnturm. Ursprünglich beide umgeben von wassergefüllten Gräften.

Nach 1180 erbaut als Stützpunkt zwischen dem Erzbistum Köln und dem Kölnischen Herzogtum Westfalen.

Seit Mitte des 13. Jh. Ministerialenburg und bis 1750 bewohnt von verschiedenen westdeutschen Adelsfamilien.

 

 Burg Blankenstein   1227 bis 1230 wird die Burg Blankenstein nach dem Fall der alten Isenburg mit dessen Steinen erbaut.
Der letzte Droste der Burg verlegt 1647 seinen Sitz nach Kemnade. Der Verfall der Burg setzt ein. Auf Befehl des Kurfürsten Friedrich Wilhelm wird 1662 der Abbruch der Burg verfügt
Die Burg liegt am Rande des Ortes Blankenstein. Vom Burgfried aus hat man einen besonderen Ausblick über den Ort und das Ruhrtal. Im Inneren der Burg ist heute ein Restaurant angesiedelt.

 

 Haus Lüttinghof   Die Wasserburg Haus Lüttinghof wurde zum ersten Mal 1308 urkundlich erwähnt und war seit dieser Zeit Wohnstätte für insgesamt sieben Familien.
Nachdem die Schäden des zweiten Weltkrieges bis 1955 beseitigt worden waren, erwarb die Stadt Gelsenkirchen das Gebiet mit der Burg im Jahr 1976, wodurch diese heute zu Gelsenkirchen- Hassel gehört

 

 

6.5 Objekte am/auf der 1/8-Teilung des Grundgitter 1  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite

 

     
  Die Kaiserpfalz  
     
   
     
  Eine großzügige Gabe ging im Jahr 1045 an den deutschen König: Heinrich III. erhielt vom Pfalzgrafen Otto Duisburg und Kaiserswerth als Geschenk. Damit rückte die Region am Niederrhein, bis dahin in den Streitigkeiten und Intrigen um die Macht im deutschen Reich oft unbeachtetes Grenzland, in den Mittelpunkt der machtpolitischen Interessen.
Kaiserpfalz : ( Pfalz = Palast, von dem lateinischen Wort palatium ). Die Ruine, die man heute besichtigen kann, war früher eine mächtige Burg, errichtet 1184 im Auftrag von Kaiser Barbarossa
 
     

 

 Haus Scheppen   Am Südufer des Baldeneysees steht von einem künstlichen Graben umschlossen die Ruine Haus Scheppen.
Das Haus Scheppen gehörte zu den ehemaligen Lehensgütern der Abtei Werden, mit der eines der vier Hofämter, das Drostenamt, verbunden war. Das ehemals adelige Lehnsgut der Herren von Scheppen, die das Erbdrostenamt der Abtei Werden und das Erbkämmeramt des Stiftes Essen bekleideten, ist seit dem 13. Jh. nachweisbar

 

 Schloss Lehmbeck   In der schwer zugänglichen Moorniederung der "Lehmbecke" hatten die Herren von Lembeck im 12. Jahrhundert eine Ritterburg errichtet, die von nachfolgenden Generationen immer wieder erweitert wurde. Ursprünglich als wehrhaftes Gut erbaut, hat sich Schloss Lembeck im Verlauf der Jahrhunderte zu einem der schönsten Wasserschlösser Nordrhein-Westfalens entwickelt. Das Schloss ist heute noch in Familienbesitz.

     
Der Schlaunsche Saal und andere Teile des Gebäudes sind zu besichtigen, ebenso wie das Heimatmuseum im Haupthaus. Sehenswert ist auch die englische Parkanlage, die während der Rhododendron-Blüte besonders reizvoll ist

 

 Schloss Beck   Das Wasserschloß Haus Beck gehört zu den schönsten erhaltenen Spätbarock-Baudenkmälern Westfalens. Entworfen wurde diese Schloßanlage von Johann Konrad Schlaun, dem bekanntesten westfälischen Barockbaumeister, unter dessen Leitung sie in den Jahren 1766 bis 1777 auch erbaut wurde
Obwohl durch Kriege unversehrt geblieben, verfiel das Schloß über die Jahre. Erst 1966 begann man mit der Restaurierung

 

 

6.6 Ruhr und Baldeneysee im Grundgitter 1  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite
 
 
Besonders interessant ist der Verlauf der Ruhr im Grundgitter
 
 Verlauf der Ruhr im Grundgitter 1

 

 Kettwig   Hervorzuheben ist hier noch die 90 Grad Richtungsänderung der Ruhr auf dem Grundgitter 1, bzw. der Umstand das sich Kettwig genau im Knick befindet

Das genau Alter Kettwigs kann nicht bestimmt werden und das Vorhandensein wird etwa ab 770 angenommen. Die Kettwiger Kirche war vermutlich schon vorhanden, als Liudger Werden gründete

 

  Verfeinert man das Grundgitter 1 bis auf die 1/4-Teilung lässt sich der Verlauf der Ruhr und die Lage des Baldeneysees, in ihrer Ausrichtung am Gitter, besser erkennen
Um 1860 war die Ruhr der meistbefahrene Fluß Europas. Meist wurde Kohle verschifft Damals war die Ruhr- Schiffahrt schon fast tausend Jahre alt.
Aber erst als Friedrich II von Preußen Schleusen anlegen ließ (1772-1780), nahm der Schiffsverkehr einen großen Aufschwung
Während des dritten Reiches haben am See, sowie der Ruhr, noch recht umfangreiche Erdbewegungen stattgefunden

 

     
 Der Baldeneysee   Der Baldeney-See stammt, in seinen Ursprüngen, aus dem 19 Jahrhundert. Der See in seiner heutigen Form entstand aber erst 1931/33.
Der Baldeneysee, heute Wassersportparadies und Naherholungsgebiet für Ausflügler aus der ganzen Region, wird von 10.000 Arbeitslosen als Absatzbecken für Schwebstoffe zur Reinerhaltung der Ruhr angelegt.
Im Vordergrund rechts ist Villa Hügel zu erkennen.
     
 Die Brehm-Insel   Der genaue Gitterkreuzungspunkt der 1/2 Teilung in Werden befindet sich auf der Brehminsel

Die Brehminsel liegt im Übergang von der Ruhr zum Baldeneysee am Rande von Werden.

     

 

 

6.7 Das Diagonalgitter  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite
 
 
Zu jedem Gitter existiert ein Diagonalgitter. Im Ruhrgebiet sieht das Diagonalgitter des Grundgitters so aus:
 

 
 
Gut zu erkennen ist das die Diagonallinie durch den Essener Dom ebenfalls die Abtei Werden und die Alteburg enthält sowie Schloss Horst in Gelsenkirchen und Haus Hamm (existiert nicht mehr). Villa Hügel liegt noch in der Nähe der Linie.
 
Eine Studie des Geomanten Marco Pogacnik in Essen bestätigt die Achse Abtei Werden - Essener Dom - Haus Horst.
 

 

 

6.8 Die Ableitung des Grundgitter 2  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite
   
   
 Ableitung der beiden Grundquadrate Aus der Quadratur des Kreises 1, d.h. aus den Seiten des Quadraturdreiecks 1 lassen sich insgesamt 2 Quadrate erzeugen, wie in der nebenstehenden Abbildung zu sehen ist.

Damit lassen sich auch zwei Gitter erzeugen, nämlich das
Grundgitter 1 (blauviolett) und das Grundgitter 2 (rotviolett)

Grundgitter 2 wird bezüglich Erzeugung und Verfeinerung genau wie das Grundgitter 1 gehandhabt
   
   
   
   

Ergänzung

Die gesamte Ableitung der Grundquadrate lässt sich hier einsehen:

Erweiterungen der Quadratur

 

 

6.9 Die Grundgitter 1 und 2 im Ruhrgebiet  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite
 
 
Die Abbildung zeigt die gesamte Quadratur des Kreises 1 (also mit In/Um-Kreise/Quadrate) mit dem Grundgitter 1 (schwarz) und dem Grundgitter 2 (rot) im Ruhrgebiet
 
 
 Die Gesamtkonstruktion mit Grundgitter1 und 2
 
 
Über den gegebenen Quadraturwinkel der Ostseite der Externsteinpyramide konnte schon in Kapitel 3 eine genaue Richtungsbestimmung im Ruhrgebiet vorgenommen werden. In Kapitel 4 zeigte sich das die gefundene Ausrichtung auch eine Ordnungsstruktur besitzt, die mit der ständigen Halbierung einhergeht.
Und das sogar zwei Abstandsteilungen existieren, die ein quadratisches Gitter erzeugen, das nach der Ostseite der Externsteinpzramide orientiert ist, d.h. die Ausrichtung erfolgt nach einem Winkel der bei der Quadratur des Kreises eine erhebliche Rolle spielt.
In Kapitel 5 bzw. in diesem Kapitel konnte dann eine zusätzliche geometrische Begründung des Gitters aus der Quadraturkonstruktion gewonnen werden.
Durch die zwei Seiten des Quadraturdreiecks bedingt ergeben sich auch zwei Gittersysteme und mit der Quadraturkonstruktion zusammen erzeugen sie eine Reihe von Schnittpunkten in der Gesamtgeometrie. Ein Teil dieser Schnittpunkte ist auch mit Objekten belegt. Diese besonderen Schnittpunkte ergeben sich im nordwestlichen Ruhrgebiet wie folgt:
 
 
 
Die folgende Objekte nehmen in der Konstruktion besondere Positionen ein, da sie
auf oder am Schnittpunkt zweier Geraden liegen:

Stiftskirche Stoppenberg (1073)
Kloster Stoppenberg (1139), Haus Vondern (1162)
Kloster Saarn (1214), Schloss Oberhausen (1220), neue Isenburg (1241/42-1288)
Knippenburg (1309/1340), Haus Stein (1360)
Haus Ruhreck

 

 

6.10 Historische und geomantische Betrachtung  Home  ins Verzeichnis  zum Anfang der Seite
 
 
Betrachtet man die Zeitspanne in denen die einzelnen Objekte entstanden sind dann ergibt sich 1073-1360 als Bauzeit innerhalb der Quadratur und den Gittern.
Die historische Betrachtung des gesamten Gitters zeigt zwischen 778 bis 1412 eine kontinuierliche Nutzung des Quadrierungsgitters bzw. des Grundgitters.
Mit Villa Hügel (1868/72), Rathaus Duisburg( 1902), Rathaus (1914-1918), Rathaus Buer (1915), Ehrenmal Wittringen (1932-1939) erhält man noch einmal eine Bauperiode vom Kaiserreich bis zum dritten Reich.
 
Ein Vergleich der gefundenen Ausrichtungen des Quadraturgitters mit den Linien von Jens Möller liefert das folgende Bild:
 

 
 
Gestrichelt eingezeichnet sind alle Parallelen zu den beiden Richtungen des Quadrierungsgitters bzw. des Grundgitters.
Parallel zur Grundlinie/Qudierungslinie verlaufen die Ostseite der Externsteinpyramide und in etwa die Logenlinie.
Parallel zur Senkrechten der Grundlinie/Qudierungslinie verläuft die Linie
Enschede - Bremen - Hamburg - Lübeck
 
Die Parallelität des Quadrierungsgitters zur Ostseite der Externsteinpyramide bzw. zur Logenlinie und zur Linie Enschede - Bremen - Hamburg - Lübeck bestätigt die Übereinstimmung von lokalen und regionalen mit landesweiten Ausrichtungen.
 
 
Geomantische Zuordnung:
Schon am Ursprungsort unserer Reise, im Stadtpark in Bottrop auf der Festwiese befindet sich ja der große Springbrunnen. Zu beiden Seiten der Allee findet man die beiden Stadtteiche, links und rechts von der Quadrierungslinie. Und folgt man der Linie in Richtung Essen so kreuzt man den Stadthafen Bottrop der quasi senkrecht zur Linie ausgebildet ist. Wasser und damit das Wasserelement lässt sich nicht nur auf der Quadrierungslinie bzw. Grundlinie nachweisen, sondern auch auf dem ganzen zugehörigem Gittersystem. Der dritte Quadrierungspunkt, die Mülheimer Ruhrwiesen, liegt auf einer Insel. Schloß Wittringen und Schloß Berge verfügen über größere Teichanlagen, das Ehrenmal liegt an einem See und selbst in Essen, neben dem Johann Baptist Teils des Doms, existiert ein kleiner Brunnen.
Besonders auffallend ist jedoch der Verlauf der Ruhr und des Baldeneysee im Quadrierungsgitter bzw. im Grundgitter, mit dem Umstand das Kettwig genau im rechtem Winkel der Ruhr errichtet wurde und in Werden liegt die Brehminsel genau auf dem Kreuzungspunkt.
 
Geomantisch gesehen bildet daher das Quadrierungsgitter 1 bzw. das Grundgitter 1 das Wassersystem des Ruhrgebietes.
 
Das zugehörige Feuersystem ist das Diagonalgitter des Quadrierungsgitters bzw. des Grundgitters.
 

 

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