Das Externstein-System 1
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Ableitung des Externstein-Systems

Man nimmt die Externsteine als Nullpunkt eines Koordinatensystems und die Ostlinie der Externsteinpyramide als eine Koordinate.
Betrachtet man die Situation in Deutschland, dann ist auffallend das die
Externsteine, Aachen, Karlsruhe und Coburg etwa ein Quadrat bilden.
 
 

 Ableitung des Externstein-Systems

 
 
Der Abstand Externsteine - Aachen und Externsteine - Coburg sind dann gleich lang. Daher wird die zugrunde liegende Strecke nun dazu benutzt um daraus ein ganzes Gittersystem zu generieren.

Eine Verfeinerung des Gitters lässt sich erreichen indem die erzeugten Quadrate halbiert werden. Dies führt zu dem folgendem Bild. Das rote Gitter ist das Externsteinsystem mit einer 4tel-Teilung. Das grüne Gitter ist das Diagonalsystem zum Externsteinsystem.
 
 
 Externstein-System 4tel Teilung
 
 
Auffallend ist, dass einige Linien von Möller direkt (blau) in das Gitter hineinpassen und durch entsprechende Verhältnisse der Gitterabstände erzeugt werden können:
die Drei Kaiser Dom Linie (1:2), die Deutschlandlinie (5:7), die Nornenlinie (3:5), die Linie Basel - Aachen (2:5)
Verfeinert man das gefundene Gitter noch zwei mal also bis zur 8tel Teilung, dann lassen sich alle im folgenden Bild angegebenen Linien von Möller (blau) in das Gittersystem (rot) einfügen.
Das grüne Gitter ist das Diagonalsystem zum Externsteinsystem.
 
 
  Externstein-System 8tel Teilung
 
 
Alle Linien von Möller (blau) passen direkt in das Externstein-Gitter hinein und können durch entsprechende Verhältnisse der Gitterabstände erzeugt werden:
Die Externsteinpyramide Ostlinie, die Logenlinie, die Atlantislinie und die Linie Enschede - Lübeck lassen sich direkt durch Linien des Gittersystems ersetzen.
Die Drei Kaiser Dom Linie besitzt ein 1:2 Verhältnis und die Siegfriedlinie, senkrecht dazu, ein 2:1 Verhältnis.
Die Nornenlinie verfügt über ein 3:5 Verhältnis.
Die Deutschlandlinie lässt sich mit einem 5:7 Verhältnis darstellen. Aber auch durch ein 5:3 Ver-hältnis – dann steht sie senkrecht auf der Nornenlinie.
Die Bonifaciuslinie verfügt über ein 10:9 Verhältnis.
Die Linie Basel - Aachen besitzt ein 2:5 Verhältnis.
Die Linie Basel - Enschede besitzt ein 7:11 Verhältnis.
Die Linie Basel - Regenstauf besitzt ein 8:1 Verhältnis.

Die Linie Luxemburg - Augsburg verfügt über ein 3:5 Verhältnis.
 
Wie am Externstein-System zu sehen ist fügen sich die Linien von Jens Möller harmonisch in das Gitter ein. Das Externstein-System liefert somit die geometrisch geodätische Begründung für die Linien von Jens Möller.
 
Die Linien von Möller und ihre Einbettung in das Externstein-System legen die Schlussfolgerung nahe, das die Externsteine das geomantische Zentrum eines (Quadrierungs-) Gitters bilden, das sich über ganz Deutschland erstreckt und dieses Gitter in der Vergangenheit als Basisgitter verwendet wurde.

In einer Untersuchung zum Ruhrgebiet konnte nachgewiesen werden, dass die Ausrichtung der Ostlinie der Externsteinpyramide und das damit verbundene Gitter eine nicht unerhebliche Rolle bei der landschaftlichen Strukturierung des Reviers spielen (siehe pimath.de – Geomantie im Ruhrgebiet).
Ferner konnte, durch die Lage des Bottroper Rathauses und des Kaiser-Wilhelm-Denkmals in Bottrop und in Essen, gezeigt werden das die Externsteinorientierung im Kaiserreich und im dritten Reich noch bekannt waren und benutzt worden sind.
Da eine größere Geometrie existiert, ist zu erwarten, dass es sie auch in einem kleineren, sprich regionalem, Rahmen gibt. Oder umgekehrt: die alten lokalen bzw. regionalen Strukturen sind als Spiegelungen übergeordneter geomantischer Netzwerke oder Gitter zu verstehen.

 

Das Externstein-System 1

Im nächsten Bild ist das Externstein-System 1 mit einer achtel-Teilung in roter Farbe zu sehen. Das zugehörige Diagonalsystem ist in grün eingezeichnet.
 

 Das Externstein-System