Das Externstein-System
Copyright Klaus Piontzik

Die Wewelsburg

Durch die Untersuchung des Ruhrgebietes konnte nachgewiesen werden, dass die Ausrichtung der Ostlinie der Externsteinpyramide und das damit verbundene Gitter bei der landschaftlichen Strukturierung des Reviers ihre Anwendung fanden. Die Quadrierungsstrecke (die Parallele zur Ostlinie) zwischen Bottrop (B) und Essen (E) ergab sich dabei zu 10800 Meter.
 

 Externsteine - Abstände

  Nimmt man die beiden Punkte, also den Punkt in Essen (E) und die Externsteine (EX) als Grundlage, (da durch beide Punkte jeweils eine Gerade verläuft und diese parallel zueinander sind) so lässt sich der Abstand der beiden Geraden voneinander (Strecke b), durch ein Näherungsverfahren, ermitteln. Es ergibt sich eine Distanz von 131382.6 m 300 m.
Die Quadrierungsstrecke von 10800 Meter passt etwa 12 mal hinein.
Geht man hin und teilt den Abstand der Parallelen (Strecke b) durch zwölf, liefert dies einen Wert von 10948,5 m 25 m.

Die magenta Linie ist die Westlinie der Externsteinpyramide.
 
 
Betrachtet man nun die Externsteine als Zentrum eines Koordinatensystems dann ist die Ostseite der Externsteinpyramide die y-Achse des Systems. Nimmt man den Wert von 10948,5 m als Gittergröße ergibt sich für die Wewelsburg ein überraschendes Resultat.
 
 

 Externsteine und Wewelsburg

  Wie in Bild zu sehen ist braucht man nur drei Gitterlängen waagerecht und eine Gitterlänge senkrecht in das Koordinatensystem einzutragen um zur Wewelsburg zu gelangen. Damit liegt die Wewelsburg im 1:3 Gitter
(siehe pimath.de – Geomantie im Ruhrgebiet - Kapitel: erzeugte Gitter)
 
 
Hinzu kommt noch, das die Westseite der Externsteinpyramide (magenta Linie) in der Nähe der Wewelsburg verläuft und die Lage der Burg in der Spitze der Externsteinpyramide angebracht ist.
So hat die Burg gegenüber den Externsteinen einen direkten
dreifachen Bezug und ist dadurch eindeutig an den Externsteinen orientiert. Das ist sozusagen das geomantische Geheimnis der Wewelsburg.
 
Laut Nigel Pennicks Buch „Hitlers Secret Sciences“ ging Himmler etwa 1934 davon aus, das ein geomantisch zentraler Ort es ihm bzw. seinem schwarzen Orden ermöglichen würde, ganz Deutschland psychisch zu beeinflussen. Geomanten im Ahnenerbe wählten für diesen Ort eine alte Festung in Westfalen aus – die Wewelsburg.
Dieses Beispiel verdeutlicht, das alle größeren architektonischen wie landschaftlichen Projektierungen der Nazis stets auch geomantische Projekte gewesen sind.
 
Und das mag auch das geomantische Interesse Himmlers an der Wewelsburg erklären: Er erhoffte wohl über den Bezug zu den Externsteinen Einfluss auf das deutsche bzw. europäische Gittersystem zu erhalten. Das lässt sich als energetischer Angriff der Nazis auf die geomantischen Fundamente Europas werten.
 
Es sollte damit klar sein, das die Nationalsozialisten lediglich versuchten auch dieses alte Wissen für ihre Zwecke zu benutzen. Die Konsequenz ist, das (Gross)Geomantie in Deutschland keine nationalsozialistische Konzeption, sondern ein viel viel älterer Plan ist.