DAS MENSCHENMANIFEST

Ansichten eines Idealisten

Klaus Piontzik



0 – Der Fehler des Humanismus

Der Irrtum des Humanismus besteht darin zu meinen, dass alles was wie Mensch aussieht auch Mensch ist. Mit einer solchen Begründung könnte man aber auch behaupten, dass die Sonne sich um die Erde dreht, weil es ja so ERSCHEINT. Also kann die Erscheinungsweise von etwas kein Kriterium für seine Funktionsweise oder gar innere Qualitäten darstellen. Die Naturwissenschaften haben erkannt das Scheinbares nicht gleich der Wirklichkeit ist, der Humanismus hat das noch nicht begriffen.
Der griechische Philosoph Platon verglich vor etwa 2000 Jahren unsere Erlebens- und Erkenntnissituation mit einem Menschen der in einer Höhle so angekettet ist, das er den Eingang nicht sehen kann. Das was draußen passiert, ist lediglich als Schattenwurf auf den Höhlenwänden zu erkennen. Das was wir wahrnehmen ist das Scheinbare, nicht unbedingt die Wirklichkeit.
Daher kann man durch das Aussehen von etwas auch nicht auf seine inneren Qualitäten schließen.

Als Mensch wird man nicht geboren (allenfalls als homo sapiens, was aber lediglich eine biologische Nomenklatur als Raubtier darstellt) sondern man muss sich hier erst als Mensch etablieren - und zwar durch seine EINSTELLUNG und sein VERHALTEN.

Und an seinem Verhalten lässt sich auch erkennen, wer auf dem Weg zum Menschssein ist und wer nicht.

Ein Mensch zeichnet sich durch drei Eigenschaften aus:

1) durch Empathie, Mitgefühl bzw. Nächstenliebe
2) durch seine Neugier
3) Kontrolle seiner Gefühle

In den folgenden Kapiteln wird jeweils eines der Themen behandelt. Da das Bewusstsein eine entscheidende Instanz im Wahrnehmungs- und Erkennungsprozess darstellt, widmet sich das vierte Kapitel dem Bewusstsein. Und da die Frage nach Gott eine zentrale Stellung im Leben eines Menschen einnimmt, wird das Thema Religion im fünften Kapitel behandelt.

Wir fangen alle als Menschentiere bzw. Tiermenschen an, d.h. als Raubtiere. Mensch zu sein ist kein Status, kein Zustand – Mensch zu sein ist ein lebenslanger Prozess. Besser ist es zu sagen wir sind alle auf dem Weg zum Menschen hin. Wirkliche Menschen gibt es auf diesem Planeten nur wenige – denn dieses hier ist der Planet der Tiere. Und darin besteht praktisch der Sinn dieses Lebens – sich in dem Dschungel Erde als Mensch zu etablieren und sich nicht korrumpieren zu lassen oder gar als Raubtier in Menschengestalt zu enden.




1.1 – EMPATHIE, MITGEFÜHL

Jesus hat das Prinzip des Mitgefühls als Agape (Nächstenliebe) bekannt gemacht und es gilt als Grundsatz innerhalb des Christentums. In Asien hat Buddha das Konzept des Mitgefühls als Kernthema des Buddhismus verbreitet. Beiden Religionsstiftern war wohl bewusst, dass das Mitgefühl bzw. die Empathie einen zentralen Bestandteil des Menschseins darstellt.
Nun ist die Konsequenz der Nächstenliebe bzw. des Mitgefühls die Solidarität bzw. die Kooperation mit anderen. Dies steht dem Konkurrenzprinzip entgegen.

Durch Konkurrenz und Selektion bedingt verläuft die Entwicklung von Tieren entsprechend den Darwinschen Gesetzen.
Daher gilt:
Wer Konkurrenz lebt und verbreitet, der hat den Übergang zum Menschen noch nicht geschafft. In Konsequenz ist so jemand allenfalls als Menschentier bzw. Tiermensch zu betrachten. Wer darüber hinaus auch noch Konkurrenz betreibt oder von Konkurrenz profitiert, der ist einfach nur ein Raubtier in Menschengestalt, der versucht sein Jagdrevier zu erhalten.
Konsequenz: Die Darwinschen Gesetze gelten NUR für Tiere.

Menschsein zeichnet sich dadurch aus, die Darwinschen Prinzipien hinter sich lassen zu können.

So gesehen ist der Sozialradwinismus als Raubtierideologie anzusehen.

Solange noch ein Kind auf diesem Planeten hungert oder durstet, solange noch ein Kind kein Dach über dem Kopf hat und solange noch ein Kind ohne Zugang zu Wissen und Bildung ist - solange hat KEIN Mensch das Recht sich millionenschwere Bezüge anzueignen oder Abfindungen oder Boni zu kassieren.
Die Banker, Manager, Lobbyisten und Politiker weltweit, die dies dennoch tun, sind die WAHREN FEINDE der Menschheit, weil sie das benötigte Kapital für die Menschheit in die eigene Tasche stecken. Die egoistische Selbstbedienungsmanier, die inzwischen unter den sogenannten Führungsriegen grassiert, ist eine einzigartige Ausbeutung der Menschheit und dieses Planeten.
Das beste Beispiel ist z.B. Haiti. Nach dem Erdbeben 2006 wurde der gesamte Aufwand für den Wiederaufbau auf etwa 10 Milliarden Euro geschätzt. Allein in den USA sind bis zur Bankenkrise 2007 schon wieder 20 Milliarden Dollar an Boni in die Taschen der Manager und Banker geflossen. Da fragt man sich doch: Wo sind denn die Spenden dieser Leute für Haiti? Bis heute hat sich in Haiti nichts wesentlich verändert, der Zustand ist nach wie vor katastrophal.
Die Konsequenz ist so einfach wie brutal: diese Leute (Banker und Manager mit ihren Boni) nehmen den Menschen in Haiti den Wiederaufbau weg.

Kapitalismus ist ein Raubtier, dass eigentlich dazu ausersehen war den Karren der menschlichen Zivilisation zu ziehen. Und was ist daraus geworden? Das Tier sitzt auf dem Wagen und die Menschen ziehen den Karren. Das muss und wird auch in den nächsten Jahrzehnten korrigiert werden. Ich habe da vollstes Vertrauen - erstens in die Inkompetenz der Politiker und der Wirtschaftsbosse - und zweitens in die Unerbittlichkeit der Naturgesetze und der zur Zeit laufenden naturellen Prozesse – wie den Klimawandel und die Überbevölkerung.
Wenn es um das Wohl dieses Planeten und der Menschheit geht sind genau die FALSCHEN an der Macht. Nach Darwinscher Manier haben sich die Skrupellosen, Korrupten und Egomanen durchgesetzt und man hat den Bock zum Gärtner gemacht. Wir werden alle dafür einen hohen Preis zahlen. Denn es ist NICHT die Intelligenz die unseren Planeten regiert.
Wenn sich also Politiker hinstellen und Hartz IV Bezieher generell als Schmarotzer verunglimpfen (während ihre Klientel fleißig Steuer hinterzieht) und das auch noch unter dem Vorwand einer freiheitlichen Marktwirtschaft, dann sind das nichts weiter als Raubtiere die versuchen ihre Reviere zu erhalten.
Kapitalismus funktioniert nur mit unbegrenztem Wachstum. Und das ist auf einem Planeten mit seinen begrenzten Ressourcen auf Dauer nicht realisierbar, es sei denn man expandiert ins Weltall.
Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten (Bankenkrisen, Griechenlands Ruin und Betrug) weltweit zeigen nämlich eines - der Kapitalismus fährt allmählich in die Begrenzung.
Und wird genau daran auch zugrunde gehen. Zu dem Klimakollaps wird auch noch der wirtschaftliche Kollaps hinzu kommen. Mal abgesehen das durch die Folgen Menschenleben in Milliardenhöhe zu beklagen sein werden - die meisten Menschen (ebenso wie Politiker und Wirtschaftsbosse) haben die Konsequenzen noch gar nicht richtig durchdacht und wahrgenommen. (oder vielleicht doch?)

Als der sowjetische Kommunismus zusammenbrach haben westliche Politiker daraus einen fatalen Schluss gezogen: das der Kapitalismus das einzig übriggebliebene und damit lebbare Prinzip darstellt. Und das ist ein gewaltiger Irrtum.
Kapitalismus und Kommunismus sind nur die zwei Seiten ein und derselben Münze. Der Kapitalismus beruht auf der Gier des Egos und stellt somit das ICH-Prinzip dar. Der Kommunismus (Sozialismus) beruht auf der Kooperation von Vielen und stellt das WIR-Prinzip dar. DER MENSCH ist aber ein ICH im WIR. Es heißt ja schließlich nicht umsonst das der Mensch ein soziales Wesen sei. Und auch das steht dem Konkurrenzprinzip und der kapitalistischen Egomanie entgegen.
Die Konsequenz der Solidarität ist die Modifizierung der sogenannten freien Marktwirtschaft und den Anreizen zur Gier. Wenn, dann kann nur EINE KONTROLLIERTE SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT der Ansatz sein. Also wird hier auch ein Stück Sozialismus gebraucht.
Ob im privatem, öffentlichen oder wirtschaftlichem Leben: Menschen erkennt man an ihrem solidarischem Verhalten.

Edel ist der Mensch
Hilfreich und gut
Alles andere gehört zur Tierwelt

Da wir noch auf einem Planeten der Tiere bzw. Raubtiere leben, wäre der radikalste und einfachste Weg die Raubtiere in Menschengestalt auszurotten. Das wären etwa 5 bis 10 Prozent der Erdbevölkerung. Nur ist für einen Menschen dieser Weg nicht gangbar, da die oberste Regel lautet:

Leben und Leben lassen

Jedes humanoide Lebewesen auf diesem Planeten hat, allein schon durch seine Existenz, das Recht auf Leben. Und damit gilt nach wie vor:

Du sollst nicht Töten

Es gibt dennoch eine Lösung für das Problem der Raubtiere und zwar können Menschen ihre Umwelt so gestalten, dass in Zukunft die Raubtiere in Menschengestalt einfach aussterben, weil sie überflüssig geworden sind.
Wenn man die Existenz des Anderen anerkennt, dann auch das was sie besitzen. Aus Respekt und Akzeptanz vor den Anderen leiten sich direkt zwei Regeln für Menschen ab:

Du sollst nicht stehlen oder betrügen

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Hab und Gut

Ebenfalls aus Anerkennung der Existenz des Anderen, sollte man andere auch nicht verleumden. Daher gilt hier:

Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen, wider deinen Nächsten

Diese Prinzipien lassen sich auch auf Staaten anwenden. Ein Staat mit einem menschlichen Gesicht respektiert seine Nachbarn. Jedes Volk hat, allein schon durch seine Existenz, das Recht auf Leben. Und damit gilt für Staaten:

Du sollst keine Kriege beginnen

Wenn man die Existenz des anderen Volkes anerkennt, dann auch das was es besitzt. Aus Respekt und Akzeptanz vor den Anderen leiten sich direkt diese Regel für Staaten ab:

Du sollst andere Völker nicht ausbeuten oder versklaven

Ebenfalls aus Anerkennung der Existenz des anderen Volkes, sollte man andere auch nicht verleumden. Daher gilt hier:

Du sollst keine Hetze betreiben, gegen andere Völker

Wenn man die Existenz des anderen Volkes anerkennt, dann nicht nur das was es besitzt, sondern auch das Land, auf dem es wohnt. Daher gilt

Du sollst anderen Völkern nicht ihr Land wegnehmen

Und daraus leitet sich direkt das Recht eines jeden Volkes ab:

Jedes Volk hat das Recht auf eine eigenes Territorium



1.2 – Solidarität und Humanität im wirtschaftlichem Leben

Die Umsetzung dieser Regeln dürfte erheblichen Einfluss auf das wirtschaftliche bzw. kapitalistische Leben haben.
Denn eines ist absolut notwendig: die Humanisierung des Kapitalismus.

Ein paar (radikale) Vorschläge zur Solidarität und zur Humanität im wirtschaftlichem Leben:

Das Prinzip von Nachfrage und Angebot muss modifiziert werden, in dem die Allgemeingültigkeit eingeschränkt wird.
Alle Produkte die durch biologischen Anbau entstanden sind, erfordern einen Mindestpreis, ohne den diese Mittel gar nicht zu produzieren wären. Will man die Bauern in ihrer Existenz unterstützen, dann nutzen hier kurzfristige Subventionen nichts. Man muss auf Dauer Mindestpreise festlegen, die die Existenz der Bauern garantieren.
Vor allen Dingen muss man hier ganz klar biologischen Anbau und Aufzucht, in seiner Wichtigkeit, vor die Massentierhaltung und Monokultur setzen.
Mit ein wichtiger Punkt wäre noch ein Verbot, genetisch verändertes Material in den Biokreislauf der Erde einzubringen, wenn deren Unbedenklichkeit nicht gesichert ist..

Weitere Maßnahmen:

Globaler Schuldenschnitt

Einführung einer kontrollierten sozialen Marktwirtschaft
Die Wirtschaft ist der Erfüllungsgehilfe der Menschheit, nicht umgekehrt.
Mit Lebensmitteln, Wohnraum, Wasser und Energieversorgung darf nicht spekuliert werden
Einführung von Mindestpreisen oder auch Maximalpreisen

Landwirtschaft
Abkehr von der Massentierhaltung und Monokultur - Rückkehr zur drei Felder Wirtschaft (in Europa)
Verbot chemischer Insektengifte - Umsteigen auf biologische Mittel
Verbot von einmal verwendbaren Samen im industriellen Maßstab - Betonung liegt auf Nachhaltigkeit
Also Planzen die auch Samen erzeugen um allen Bauern die Chance zu geben unabhängig zu werden
Einführung von Mindestpreisen landwirtschaftlicher Produkte, die an den Mindestpreisen für Bio-Produkte orientiert weden

Im Börsenbereich:
Ersatzlose Streichung von Derivaten, Fonds, Hedge-Fonds und ähnlichen Papieren
Verbot des automatischen Spekulierens über Computer
Eine Aktie muss ein Jahr lang liegen, bis sie wieder verkauft werden kann
Einkünfte durch Börsentätigkeiten und Handel müssen versteuert werden
Boni für Makler, Banker, Manager sind zu beschränken, Überschüsse werden der Allgemeinheit zugeführt

Firmen
Abschaffung aller Briefkasten-Firmen und Steuerparadiese sowie Steuerschlupflöcher
Eine Firma hat ihr Einkommen in den Ländern zu versteuern, in denen sich Vertriebs- und/oder Produktionsstätten befinden.
Jede Firma sollte darauf bedacht sein nach Innovation und Entwicklung zu streben und darin zu investieren. Bei anfallenden Gewinnen sollte eine Ausschüttung an alle Mitarbeiter erfolgen. Die Höhe der Boni sind zu beschränken. Überschüsse werden der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt zur

Manager und Banker
Begrenzung von Gehältern (Manager etc.) auf maximal 200.000 Euro pro Monat
Boni für Banker und Manager sind zu beschränken Überschüsse werden der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt

Überschüsse
Wenn eine Firma Überschüsse erwitschaftet, die zu Ausschüttung von Boni führen, dann sollte man damit folgender maßen verfahren:

1) Die Boni an alle Mitarbeiter (über alle Gehaltsklassen hinweg) sollte das halbe Jahresbruttogehalt nicht übersteigen.

2) Was dann noch übrigbleibt sollte in zwei Teile geteilt werden:

a) Ein Teil erhälnt die Firma, zur weiteren Innovation und Entwicklung, bzw. zur evtl. Gewinnausschüttung an Aktionäre oder einfach zur Reservebildung.

b) Der andere Teil wird der Allgemeinheit zugeführt, zur Unterstützung sozialer oder medizinischer Projekte und der technologischen Entwicklung, sowie der Wartung und Pflege der Infrastruktur, dem Klima- und Naturschutz, dem Wehretat usw..



Allgemeine weitere Maßnahmen

Begrenzung von Privatvermögen auf 200 Millionen Euro. Mit den Überschüssen soltte verfahren werden wie gerade in "Überschüsse" beschrieben.
Es sei denn der Betreffende investiert sein ganzes Geld in anderweitige innovative Projekte, z:B. wie Milliardäre aus den USA die sich für die Entwicklung von Raumfahrttechnologie einsetzen.
Ein Superreicher kann praktisch ständig, durch das nachfolgende Einkommen, aus einem 200 Millionen-Topf schöpfen. Was also seine Lebensweise in keinster Weise beeinrächtigen würde.
Aber mit Begrenzung des Privatvermögens und der Überschussbehandlung und/oder dem Investieren in Innovation wird das Geld nicht weiter gebunkert, sondern es hilft das Geld in Umlauf zu halten. Und es würde auch etwas für das Gemeinwohl getan.


Bedingungsloses Grundeinkommen - mindestens 1200 Euro, für einen allein lebenden Menschen
Davon sind zu bezahlen:
Miete+Nebenkosten
Heizung
elektrische Versorgung
Krankenkasse
Vom verbleibenden Rest ist der Lebensunterhalt zu bestreiten.


Mindestlohn
Muss mindestens doppelt so hoch wie das Grundeinkommen sein


Einführung von Mann/Frau - Quoten, also 50/50 (Parlament, Aufsichtsräte, Gremien usw.)


Staffelung aller Berufe nach Klassen und damit Gehaltsbereiche
Gehalt nur abhängig von Berufsklasse. Geschlecht, Alter, Rasse, Religion usw. spielen keine Rolle
Einheitliche und damit gerechte Bezahlung

Eine Staffelung der Berufe nach Klassen und Gehaltsbereichen könnte z.B. so aussehen:

Gehaltsklasse Gehalt Berufsgruppe
Steuerklasse pro Monat Brutto  
     
1 200000
.
.
.
.
.
Manager, Banker, Makler, Vorstände, Aufsichtsräte
Politiker die die Regierung bilden
Künstler, Kunsthandwerk
Sportler
Selbstständige aller Art
2 100000
.
.
.
.
Wissenschaftler
Ingenieure
Ärzte
Politiker
3 50000
.
.
.
.
Techniker
Leitende Angestellte
Beamte
Piloten, Lokführer etc.
4 25000
.
.
.
.
.
Facharbeiter
Handwerker
Medizinisches, soziales, techniches und Verwaltungs-Personal
Polizei, Feuerwehr, Zoll, technische Hilfsdienste usw.
Busfahrer, Fernfahrer, Müllmänner etc.
5 4000
.
.
.
Dienstleistungs- und Service-Bereich
wie Kellner, Fahrer, Verkäufer, Bote usw.
6 3000
.
2400
Hilfskräfte aller Art

Mindestlohn
  .
.

1200
Grundeinkommen


Das Grundeinkommen ist steuerfrei. Ebenso Zuschüsse die jemand bei Weiterbildung, Studium, Lehre oder Praktikum erhält.
Jemand kann bis in Höhe des Grundgehaltes hinzu verdienen, ohne Steuern zu zahlen. Bei Erreichung des Mindestlohnes sind Steuern zu erheben.

Freies Kindergeld
Kindergeld sollte nicht anrechenbar sein z.B.: auf Hart IV, Sozialhilfe, Grundsicherung, Steuer oder das Grundgehalt.
Damit Kindergeld seinem Namen gerecht wird.
Kindergeld wird nur für die Gehaltsklassen 4,5,6, und bei Bezug von Grundeinkommen zugesagt
jedes Kind erhält 75 Euro von 1 bis 13 Jahren
jedes Kind erhält 100 Euro von 14 bis 18 Jahren
Mit Vollendung des 18ten Lebensjahrese erlischt das Kindergeld.

Die zu besteuernden Berufe fangen mit der Klasse 6 an. Die Einkommensteuer beträgt dann 5 %. Bei jeder weiteren Steuerklasse wird jeweils um 5 % erhöht, so dass der Spitzensteuersatz bei Klasse 1 bei 30 % liegt.
Es gibt keine Steuererleichterungen oder Schlupflöcher mehr. Jeder wird nach seiner Gehaltsklasse progressiv besteuert.

Bei dieser Gelegenheit sollte man eine Erbschaftssteuer einführen. Ausgenommen Familienbetriebe oder Firmen. Hier geht es nur um das reine Privatvermögen das jemand ererbt. Also das reine Kapital das mit einer Erbschaftssteuer von 5 % belegt wird, ab einer Erbschaft von mindestens 100000 Euro.

Eine Firma wird nach ihrem Einkommen (im jeweiligen Land in der das Einkommen entsteht) besteuert und der Steuersatz soltte etw 10 % betragen. Werden Überschüsse erwirschaftet die zu Ausschüttung von Boni führen, dann sollte man damit nach der schon unter "Überschüsse" beschriebenen Prozedur verfahren:

Einkommen aus Investment-Banking und Aktien- oder Immobilienhandel werden mit 10 % versteuert.

Es gibt keine Steuererleichterungen oder Schlupflöcher mehr. Jeder Arbeitnehmer, jede Firma und jeder der mit Handel zu tun hat, werden entsprechent ihres Einkommens besteuert. Wobei die Steuersätze nicht zu hoch sind und genug Spielraum für jeden Steuerzahler lassen.
Was alles zu einer sozialen Gerechtigkeit innerhalb des Systems beitragen dürfte. Weil ein jeder etwas für sich heraus holen kann und gleichzeitig das Gesamtsysystem unterstüzt wird.
Durch die Steuern auf alle Einkommen, den Steuereinnahmen durch Kaffe, Tabak, Alkohol und Cannabis-Verkauf, sowie der Verteilung von Überschüssen dürfte im gesamten System genug Investitionskraft vorhanden sein um eine Entwicklung zu mehr Innovation und neuer Technologie hin voran zu treiben. Bei gleichzeitigem Erhalt und Pflege bzw. Wartung der Infrastruktur und Natur.


Generelle Förderung von schulischer Weiterbildung, Praktikum, Lehre, Studium usw. unabhängig vom Alter
Zum Grundgehalt kommt ein zusätzlicher Zuschuss (noch einmal ein halbes Grundgehalt), um Aufwendungen für den entsprechenden Fachbereich ausgleichen zu können.


Innovative Ideen durch finanzielle Zuschüsse unterstützen
Menschen mit neuen Ideen, Private Forscher, Erfinder und Patententwickler finanziell und materiell unterstützen


Ein Teil der Vorschläge wrden für viele wohl als Utopie oder phantastisch angesehen. Aber man sollte sich darin erinnern das in der zeiten Hälfte des 20. Jahrhundert es auch als Utopie bzw. phantastisch angesehen wurde das die Berleiner Mauer mal fiel oder die Deutschen sich wieder vereinen würden. Es besteht also noch Hoffnung.


1.3 – Der Körper eines Menschen

Physische Sinne

a) Wahrnehmung der physikalischen Ebene
Sensoren (Sinne) --> Eigenschaften

b) Wahrnehmung physikalischer Körper (Empfindungen)


Empfindungen

Körperwahrnehmungen nennt man Empfindungen. Sie sind zeitlich nicht konstant und können durch psychische wie mentale Einflüsse geprägt sein

Hunger, Durst, Schmerz, Lust, Wärme, Kälte, Übelkeit, Druck, Ver-und Entspannung


Speicherfähigkeit

Der physikalische Körper (P-Körper) besitzt Speicherfähigkeit:

a) macht prozedurales Wissen möglich
Schwimmen, Balance halten beim Fahrrad fahren, Schnürsenkel zubinden

b) macht körperliche Traumata möglich
Unfall, Operation, Extremsituationen


Physikalische Ebene
die durch den P-Körper (mit seiner Sensorik) physisch erfahrbare Umwelt
3-dimensional in der linearen Zeit

Physikalische Energien
vom physischen drei-dimensionalen Raum und der linearen Zeit abhängig


1.4 – Freiheiten eines Menschen

Jeder Mensch hat das Recht über seine Person und seinen Körper frei zu verfügen.

Daraus folgt direkt:

Jede Frau hat das Recht auf Abtreibung.
Über das Recht zur Abtreibung haben Männer entchieden, die eigentlich kein Recht haben dazu etwas sagen zu können, aufgrund des biologischen Unterschiedes. Eine Frau hat das Recht über ihren Körper frei zu verfügen. Daher gehören § 218 und 219 abgeschaftt.
Eine Frau hat das Recht abzutreiben aus welchen Gründen auch immer. Hier hat die Frau die Freiheit das "Du sollst nicht töten" zu überschreiten
Die Pille danach sollte für eine Frau frei zugänglich sein
Aber in Berücksichtignung des sich entwickenden Fötus sollte eine Abtreibung nur bis zum dritten Monat erlaubt sein. Das ist auch Zeit genug der Mutter eine Entscheidung zu ermöglichen
Es müssen daher Beratungsstellen und begleitende Betreuung existieren

Jeder Mensch hat das Recht zu sterben wann er will.
Ein Mensch hat das Recht über seinen Körper frei zu verfügen und damit auch das Recht zu sterben, aus welchen Gründen auch immer. Hier hat der Mensch die Freiheit das "Du sollst nicht töten" zu überschreiten
Sollte ein Mensch zu dem Entschluß kommen das sein Leben nicht mehr lebenswert sei, z.B. durch andauernde Schmerzen und im Alter, so ist ihm dieser Wunsch nach gründlicher Beratung zu gewähren
Es müssen daher Beratungsstellen und begleitende Betreuung existieren
Es ist nur der begleitenden Betreuung erlaubt aktive Sterbehilfe zu leisten oder der betreffenden Person die entsprechenden Medikamente auszuhändigen.

Und last but not least:

Jeder Mensch hat das Recht auf Rausch
Coffein, Nikotin, Alkohol und Cannabis sind heute sozial anerkannte Drogen und werden von einem Teil der Bevölkerung regelmäßig benutzt. Was bedeutet das diese Phänomene nicht abzuschaffen sind. Große Teile der Bevölkerung wollen eben manchmal eine rauschhafte Erfahrung machen. Das ist menschlich und das läst sich, bezogen auf die Bevölkerung, auch nicht verhindern.

Daher müssen diese Mittel legalisiert sein, wenn man einen Teil der Bevolkerung nicht weiter kriminalisieren will. Man brauchte nur gewisse Altersbeschränkungen:
Coffein sollte ab 14 erlaubt sein
Nikotin sollte ab 16 erlaubt sein
Alkohol sollte ab 18 erlaubt sein
Cannabis sollte ab 21 erlaubt sein,
um Jugendliche in der Pubertät zu schützen, da hier die Gefahr von Pychosen droht
Wobei pro Benutzer eine Maximalmenge pro Monat festgelegt wird
Es müssen Beratungsstellen und begleitende Betreuung existieren

In Bezug zu Cannabis hätte die Legalisierung mehrere Vorteile: Entlastung von Zoll, Polizei, Gerichten und Justizvollzugsanstalten. Sowie eine Entkriminalisierung von etwa 10 % der Bevölkerung, was zum sozialen Frieden beiträgt. Darüber hinaus könnte, nach amerikanischen Vorbild, kontrollierter Anbau stattfinden. Der dann auch besteuert wird und so eine immerwährende sprudelnde Steuereinnahmequelle bilden würde.

Alle anderen Stoffe, die aus Laboren kommen, wie Opiate und deren Derivate, Amphetamine und Designerdrogen sind hochgefährliche Sunstanzen die weiterhin dem BTM-Gesetz unterliegen sollten und nur für medizinische Zwecke genutzt werden dürfen. Auch psychogene Substanzen wie LSD, Mescalin, Psylozibin und Peyote oder deren Derivate sollten nur medizinisch genutzt werden dürfen.
Da aber auch hier immer wieder Suchtfälle auftreten müssen Beratungsstellen, begleitende Betreuung und Therapiemöglichkeiten existieren


Wie bei allem ist es das Maß, das entscheidet ob etwas sinnvoll und praktikabel oder übertrieben exzessiv ist.

Übe Maß zu halten in allen Dingen
Vermeide Exzesse, wenn möglich





2.1 – NEUGIER

Politik und Wirtschaft in Deutschland haben nicht die geringste Ahnung was Innovation ist. Dreimal haben die Herrschaften schon wichtige Tendenzen einfach VERPENNT.
In den 70er Jahren wäre Silicon-Valley auch in Deutschland möglich gewesen. Ich weiß das aus erster Hand, da ich seinerzeit als Programmierer tätig war. (Die Roboter mit denen heute z.B. in Wettkämpfen geworben wird, hatten wir schon vor dreißig Jahren entwickelt) Aber Politik und Wirtschaft hatten kein Interesse neue Wege zu beschreiten. Das war kolussale Verschwendung von Potenzial, Innovation und Talent

Mit dem Erfolg das heute Microsoft und der obergierige Bill Gates das Sagen haben. - Der anstatt die Menschheit weiterzubringen (das Potential hätte er) sich auf seinen vierzig Milliarden ausruht - und damit diesem Planeten eine wichtige Entwicklungsmöglichkeit nimmt. – Inzwischen ist wohl auch ihm klargeworden, das es nichts nutzt Milliarden einfach nur zu bunkern. Einen Teil seines Vermögens für nutzbringende Projekte auszugeben ist vielleicht ein Anfang den die Superreichen leisten können, für den Schaden den sie durch ihre Gier bisher auf diesem Planeten angerichtet haben.

Zum zweiten war damals schon absehbar, dass Bildung in der Zukunft wichtiger als Rohstoffe sein würde. Was haben die Politiker getan? FAST GAR NICHTS. Mit fatalen Folgen für unser Bildungssystem - siehe Pisa.
Drittens passiert zur Zeit mit dem Hybridauto bzw. Eletktroautos ähnliches. Schon bei der ersten Ölkrise (man bedenke: vor 30 Jahren!!!) wäre es angebracht gewesen nach Alternativen Ausschau zu halten. Was haben die Politiker und die Wirtschaftsbosse getan? FAST GAR NICHTS.
Politiker sind auf Systemerhalt fixiert, Manager auf Profitmaximierung. Daher sind beide gar nicht in der Lage Innovation richtig zu erfassen und wirksam zu unterstützen. Ihre Einstellungen sind eher innovationsfeindlich. Daher erfolgt Innovation hier nicht von innen heraus, sondern nur durch den Druck von außen, also dem restlichen Erdsystem. Ein Beispiel zur Zeit ist die Entwicklung von Elektroautos, die hier auch nur zustande kommt weil der Druck z.B. durch China da ist.
In der Technik wird die Zeit die ein System braucht um auf einen äußeren Reiz zu reagieren als Totzeit bezeichnet. Die Politik besitzt eine Totzeit von etwa 40 Jahren, oder in einigen schnelleren Fällen von etwa 10 bis 15 Jahren. Das ist angesichts der bestehenden und kommenden Problematiken aber viel zu lang.

Ich nehme einigen Politikern zwar ab, dass sie das glauben was sie da so von sich geben und auch sich noch gut und rechtens vorkommen. In Anbetracht der kommenden Probleme sind da aber genau die falschen Leute an der Macht. Die Menschheit steht mit dem Klimawandel und der Überbevölkerung vor ihrer größten Herausforderung und da sind die Prinzipien des Erhalts der bestehenden Verhältnisse und das Arbeiten mit Minimalkonsens einfach keine adäquaten Werkzeuge mehr.
Politiker sind einfach nur Überreste von vorglobalen nationalen Ausrichtungen, die in der zukünftigen globalen Entwicklung dieses Planeten vollkommen überflüssig sind.
Mal abgesehen davon, dass kein Politiker bisher eine radikale Umkehr auch nur erwägt hat. Keiner ist z.B. in der Lage sich noch Demokratie ohne Kapitalismus vorstellen zu können. Banker, Manager und Politiker haben in den letzten Jahrzehnten immer wieder gezeigt wie LERNUNFÄHIG sie sind.
Das beste Beispiel dazu ist Floppenhagen und andere Tagungen. Das lässt sich am Thema Klimawandel zeigen. Das ganze Gerede hat nichts gebracht. Die 2 Grad Grenze ist schon nicht mehr haltbar und das wird einen spürbaren Klimawandel zur Folge haben Bei jetziger Erwärmung könnte der Meeresspiegel bis zur Jahrhundertwende bis zu einem Meter steigen. Damit werden alle Hafenstädte und auch einige Länder erhebliche Probleme bekommen..
Die sogenannte herrschende oder auch politische Klasse hat weltweit absolut versagt und ist unfähig den kommenden Problemen adäquat zu begegnen.

Wissen und Bildung und Innovation sind die Rohstoffe der Zukunft. Da die Neugier ein wesentlicher Bestandteil des Menschen ist, braucht diese nur gefördert zu werden. Daher sollte ein Staat alles daran setzen seine Bevölkerung so wissend wie möglich zu machen, z.B. durch Öffnung aller Bildungswege und generelle Förderung von Weiterbildung und innovativen Ideen. Nur das wird die zukünftige Entwicklung und Innovationsfähigkeit hinreichend unterstützen.


Denn ein Paradigmenwechsel wäre bitter notwendig: Weg von der Habgier – Hin zur Neugier.


2.2 – Ein informationsgesellschaftlicher Ansatz

Unbestritten in der allgemeinen Ansicht ist, das wir uns im Übergang von der Industriegesellschaft in die Informationsgesellschaft befinden. Was heißt das aber konkret? Was wird sich wie verändern?
Um eine Antwort zu erhalten, müssen wir zuerst in die Vergangenheit schauen, getreu dem Sprichwort: Ein Volk das seine Vergangenheit nicht kennt, ist dazu verdammt dieselbe ständig zu wiederholen.

Blicken wir also etwa 100 Jahre zurück. Mit der Entwicklung der Dampfmaschine begann damals der industrielle Durchbruch. Technisch, organisatorisch neue Formen entstanden (Fabrik) die auch im sozialen Bereich tiefe Umstrukturierungen bewirkten. Das beste Beispiel dieser Zeit sind die Weber, deren Arbeitskraft durch die neuen Maschinen fast restlos zu ersetzen war. Arbeitsmäßig überlebt haben sozusagen nur diejenigen, die in der Lage waren durch Kreativität Produkte zu kreieren, die industriemäßig nicht so ohne weiteres produziert werden konnten.
Für die Masse war Arbeitslosigkeit die Folge, allerdings noch ohne die heute vorhandenen sozialen Sicherungssysteme. Durch die daraus entstandenen Konflikte und deren Lösungen veränderte sich nicht nur die Arbeitswelt, sondern allgemein trat eine Veränderung der bestehenden feudalistischen Gesellschaftsstrukturen ein.

Vergleichen wir die historische Sicht mit der heutigen Situation: 1970 wurde der erste Mikroprozessor auf den Markt gebracht, und durch die darauf einsetzende technologische Entwicklung entstand das, was wir als Automatisierung bezeichnen. Ähnlich den Webern wird herkömmliche Arbeitskraft immer weniger gebraucht.
Oder im Klartext: Der Industriearbeiter stirbt aus! Die Bürokraft stirbt aus!
Der Ruf herkömmliche Arbeitsplatze zu erhalten (egal von welcher Seite) ist daher nicht nur rückschrittlich, sondern ganz einfach entwicklungshemmend. Es geht nicht darum das Alte zu erhalten, sondern so umzugestalten, so dass es dem Neuen gerecht werden kann. Mit der "Industrie 4.0" ist dieser Prozess schon voll im Gange.


Die große Frage die sich hier erhebt ist doch: Was erfordert die Informationsgesellschaft? Oder konkreter:

1) Welche Art von Arbeitsplatze werden gebraucht?

2) Welche psychischen und mentalen Voraussetzungen erfordert der neue Arbeiter?

Die Antwort auf die erste Frage kristallisiert sich heute schon auf dem Arbeitsmarkt heraus. Produktions- und Verwaltungskräfte werden immer weniger gebraucht, und werden in Zukunft fast ganz verschwinden, da durch entsprechende Computer- und Produktionssysteme ersetzbar.

Das was sich erhalten wird, lässt sich grob in zwei Kategorien einteilen

a) Dienstleistung (Beratung, Betreuung, Begleitung, Behandlung, Entwicklung, Service,Technik)

b) schöpferische Kreativität (Künstler, Wissenschaftler, Kunsthandwerk, Handwerk, Ingenieure)

Da soziale (emotionale) und kreative Elemente (Intuition) des Menschen durch Computer nicht ersetzt werden können, ergibt sich daraus auch der für Menschen verbleibende Teil des neuen Arbeitssystems.
Daraus resultiert aber auch, dass soziale und damit psychische und mentale Gesichtspunkte eine größere Rolle bei zukünftigen Arbeitern und Arbeitsplatzen spielen werden. Damit kamen wir zur Beantwortung der zweiten Frage.

Innerhalb der letzten 20 Jahre sind im Bereich Familientherapie und Kommunikationsforschung Resultate angefallen, die zumindest die Richtung zeigen, in die zu gehen ist. Watzlawik, ein Kommunikationsforscher hat folgende Regel entdeckt: Kein Mensch kann nicht nicht kommunizieren. Allgemeiner formuliert: Kein System kann Informationen ignorieren.
Das bedeutet also, das der
freie Informationsfluss für ein System das sich entwickeln will, lebenswichtig ist. Verständlich wird daher auch, das autoritäre Systeme Informationen zu unterdrucken trachten, um den Status Quo zu erhalten und dadurch auch nicht in der Lage sind innovative Entwicklungen auf Dauer zu tragen. Inzwischen gibt es da noch fake-News und social bots die versuchen den freien Informationsfluss zu manipulieren. Und Instanzen die versuchen einen Teil der kulturell wichtigen Informationen für sich zu behalten. Wie z.B. Microsoft mit seinem Betriebssystem Windows.
In einem freien System muss gerade die Basissoftware des Systems, also das Betriebssystem, offen sein. Das ist sozusagen kulturelles Allgemeingut einer Informationsgesellschaft. Auf Dauer wird sich daher hier Linux gegenüber Windows durchsetzen. Nicht umsonst benutzen google und amazon Linux und nicht Windows für ihre Betriebssysteme.

Welche Vorraussetzungen sind also erforderlich um freien Informationsfluss und damit freie Entwicklung zu garantieren?

1) Jede Komponente des Systems hat an der Entwicklung des Gesamtsystems teil. Dazu sind erforderlich:

a) vermehrter Austausch zwischen den Teilen eines Systems
(Hearings, Gruppentreffen, Brainstormings, Schulungen, Kommunikation über das Internet)

b) Möglichkeiten alle anfallenden lnformationen zu sammeln
(Briefkasten, Hearings, Bibliotheken, Internet)

c) Weitergabe und Koordination der bisher gesammelten lnformationen
(Aushänge, Hearings, Schulungen, Kommunikation über das Internet)

Ziel: Ein Maximum an Informationsdurchfluss und ein Optimum an Informationssammlung zu erreichen.

2) Motivation der Menschen die am System beteiligt sind. D.h. weg von der bisherigen Arbeitnehmermentalität, hin zu mehr Eigeninitiative und Kreativität. Dazu sind erforderlich:

a) mehr Mitsprachemöglichkeit bei der Gestaltung von Teilen des Systems oder des Gesamtsystems (auch Punkt 1).

b) Ferner ist eine entsprechende Gestaltung (künstlerisch und organisatorisch) der Arbeitsbereiche notwendig um Motivation und Kreativität zu entwickeln oder noch zu steigern.

Ziel: Ein Maximum an Eigeninitiative und Kreativität zu erreichen.

Von einem psychologischen, philosophischen Standpunkt aus betrachtet ist also ein ganzheitlicher Ansatz erforderlich, d.h. es bedeutet die Einbeziehung folgender Aspekte:

l) die physikalisch, technologische Ebene des Arbeitssystems

2) die psychisch, soziale Ebene der Mitarbeiter

3) die mentale und organisatorische Einstellung von Mitarbeitern und dem Arbeitssystem

Die Konsequenz liegt also darin, dass vorhandene Arbeitsmilieu zu verändern, um den Ansprüchen der kommenden lnformationsgesellschaft nicht nur zu genügen, sondern um Mittel zu schaffen diese so entscheidend mitgestalten zu können, denn die informationstechnologische Entwicklung wird zu einer weiteren Demokratisierung der Arbeitswelt führen


2.3 – Übergang von der Industriegesellschaft in die Informationsgesellschaft

Wir sind im Übergang von der Industriegesellschaft in die Informationsgesellschaft. Das schafft Probleme. Das Alte ist schon dahin, das Neue wirft seine Schatten voraus ist aber noch nicht sichtbar. Die Menscheit steckt da so mittendrin und hat dabei ein wenig die Orientierung verloren.

In solchen Zeiten tauchen dann natürlich immer wieder Gestalten auf, die meinen mit Ideen des 20. und 19. Jahrhunderts diie bestehenden und kommenden Problematiken lösen zu können. Daher ist hier der Erscheinen der Populisten und Rechten in Europa nicht verwunderlich. Ebenso wenig wie die markigen Sprüche die aus der konservativen Ecke stammen. Das ist aber nur der letzte Aufstand der Ewig-Gestrigen.

Die Globalisierung war ein erster Ansatz zu einer planetaren Einheit. Aber Politiker und die politischen Systeme konnten dem nicht Schritt halten und so hat sich die Globalisierung nur im wirtschaftlichen Bereich niedergeschlagen.
Ansonsten sind aber die alten nationalen Schranken und Interessen weiterhin erhalten geblieben. Lediglich in Europa gibt es den Ansatz ein gemeinsames Miteinander zu versuchen
Europa ist die Wiege der westlichen Zivilisation. Hier entstand der Humanismus. die Technologie, die Kunst und die christliche Religion. Darauf sollten wir uns zurück besinnen. Die Europäer haben es gelernt in der Vielfalt gemeinsam friedlich zu leben. Das sollte der übrigen Welt ein Vorbild sein.

Die Zunahme an Information geschieht inzwischen expotentiell und wir haben immer größeren und schnelleren Zugriff darauf. D
er freie Informationsfluss für ein System das sich entwickeln will ist lebenswichtig. Um ein Maximum an Informationsdurchfluss und ein Optimum an Informationssammlung zu erreichen. Dies kann aber nur erfolgen wenn ein Maximum an Eigeninitiative und Kreativität erreicht wird. Was zu einer zunehmenden Demokratisierung und Transparenz führen wird, die die Sichten der Konservativen, Rechten und Populisten weit hinter sich lassen werden. Was auch fake-News, social bots und Co. nicht verhindern können.


2.4 – Das Parlament als Spiegel der Informationsgesellschaft

Ein demokratisches System in dem
freier Informationsfluss herrscht braucht auch ein Parlament das die Strömungen der Gesellschaft wieder spiegelt. Daher bräuchten wir ein Verhältniswahlrecht bzw ein Proportionalitätswahlrecht bei dem alle Parteien durch ihre prozentualen Wahlergebnisse im gesamten Land wieder gespiegelt werden, wobei die kleinste am Parlament teilnehmende Partei 1 % erreicht haben muss.
Um Weimarer Verhältnisse zu verhindern braucht man nur die 5% Grenze etwas zu verlegen. Es sollte gelten: Wer die 5% Grenze nicht erreicht hat, darf an einer Regierungsbildung nicht teilnehemen.
Es wird jeder Partei zuerst einmal zwei Plätze zugesprochen. Einen für einen männlichen Kandidaten und einer für eine weibliche Kandidatin. Diese beiden Plätze werden mulitipliziert mit der Prozentzahl die die jeweilige Partei bei der Wahl erreicht hat. Die kleinsten Parteien ,also solche mit 1 % Wahlergebnis, verfügen dann über 2 Sitze.
Daraus ergibt sich, in der Summe über alle Sarteien hinweg, die Minimalgröße des Parlaments.

So wie Legislative und exekutive getrennt sind sollten auch die Wirtschaft und die Legislative getrennt sein.
Also keine Politiker mehr in Aufsichträten und Vorständen in der Wirtschaft.
Und keine Lobbyisten mehr in den Ministerien und Ämtern.

Das lässt sich demokratisch so regeln, das zum Parlament noch einmal 4 Blöcke (mit jeweils 10 Abgeordneten) dazu kommen, die die Bereiche Wirtschaft+Industrie, Wissenschaft+Technik sowie Militär+Hilfsdienste und Gesundheit+Medizin, repräsentieren und z.B. von den jeweiligen Fachverbänden gewählt worden sind. Stimmberechtigt und in beratender Funktion.
Den Blöcken zugeordnet sollte es entsprechende Ministerien geben, aus denen sich auch die Abgeordeneten rekrutieren. Die Ministerien sollten Anlaufstellen für Vertreter aus Industrie, Wissenschaft, Handel, Militär, Medizin und anderen Bereichen zur Verfügung stellen. Um so einen geregelten Austausch möglich zu machen.

Insgesamt ergibt sich damit ein Parlament das die größeren Strömungen der Gesellschaft wiederspiegelt und auch grundlegende Säulen des Systems mit einbezieht. Außerdem besitzt das Parlament dann eine überschaubare Menge an Plätzen. Ist also nicht mehr so aufgeblasen und kann so, im Zusammenspiel aller Komponenten, zu schnelleren und fundierteren Entscheidungen gelangen.




3 – Gefühle

Gefühle besitzen zwei Aspekte - erstens haben sie einen Kraftcharakter und zweitens stellen sie Information dar. Leider ist der zweite Punkt inzwischen fast ganz vergessen worden. Ein Mensch ist in der Lage sich sozusagen neben seine Gefühle zu stellen und diese zu erkennen, ohne diese zum Ausdruck bringen zu müssen. Nur ein Tier ist seinen Gefühlen unterworfen und muss jede emotionale Zuckung auch nach außen darstellen.
Dies ist das Problem vieler Künstler und auch der heutigen Jugend.

Die Kunst besitzt an sich nicht den Stellenwert der ihr eigentlich zusteht - heißt wird in unserer Zeit völlig überbewertet - im gesellschaftlichen Stellenwert, wie in der Bezahlung.
Wissenschaft ist ein viel höheres Gut und müsste an erster Stelle der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit stehen. Was leisten Künstler schon wirklich für die Menschheit? Mal abgesehen von ein paar Kunststücken die sie hinterlassen. Oder Sportler, von denen nichts bleibt als der Eintrag in ein Rekordbuch und ein paar Filmaufnahmen.
Ohne die Wissenschaftler würdet ihr alle heute noch auf Bäumen leben und Bananen fressen.

Die Kunst, der Sport und das Show-Business heutzutage gehören einfach nur zum Festival der Eitelkeiten und alle starren darauf (z.B. DSDS oder die Geissens) und wollen daran teilhaben. Laut einigen Umfragen ist bei etwa 40 Prozent der heutigen Jugendlichen das Lebensziel reich und berühmt zu werden. Und wenn das nicht klappt, dann eben tot und berüchtigt zu sein (siehe Amokläufe). Die Überbewertung der Kunst und auch des Sports (und die damit verbundene Egomanie) sowie die Amokläufe sind nur die beiden Seiten einer und derselben Medaille.

Jeder Mensch will anerkannt werden. Das Streben nach überzogener Anerkennung ist aber nur das Zeichen für ein fehlendes oder mangelhaftes Selbstwertgefühl. Und genau das ist das Problem vieler Leute heutzutage, nämlich ihre eigene Bedeutungslosigkeit.
Um dieses mangelhafte Selbstwertgefühl auszugleichen gehen einige, sogar in exzessiver Weise, bis an den Rand des z.B. körperlich Möglichen vor, was auch zu der Bezeichnung Adrenalin-Junkies geführt hat. Oder ganz einfach ausgedrückt: Viel merken tun so Leute nicht mehr – daher die Exzessivität – um sich selbst noch spüren zu können.

Fühlen bzw. Gefühle bieten zwar eine gewisse Intensität, haben aber im Gesamtsystem Mensch eher nur eine wahrnehmende Rolle – was oft vergessen wird.

Fühlen
ist ein Wahrnehmungskanal und Gefühle sind wahrgenommene (psychische) Reize und/oder Reaktionen auf innere und/oder äußere Reize

Beispiele für Gefühle:
Faszination-Liebe-Zuneigung-Sympathie-Antipathie-Abneigung-Haß,
Extase-Euphorie-Freude-Heiterkeit
Trauer-Melancholie-Depression
Enttäuschung-Verzweiflung
Ärger-Agression-Wut
Macht-Ohnmacht-Angst-Panik
Gier-Lust-Unlust-Abscheu-Ekel
Stärke-Schwäche

Es existiert ein komplettes Gefühls-Spektrum (die Liste hier erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit), wobei die auftretenden Gefühle als
elementare Gefühle bezeichnet werden.

Mehrere Gefühle können parallel zueinander oder auch kombiniert miteinander auftreten. Gefühle sind zeitlich nicht konstant. Gefühle kommen und gehen auch wieder, und haben im Auftreten Ähnlichkeit mit Empfindungen (Körperwahrnehmungen wie Hunger, Durst, Schmerz, Lust, Wärme, Kälte, Übelkeit, Druck, Ver-und Entspannung).

Davon zu unterscheiden sind
Gefühlseinstellungen, das sind Gefühle, die mit (mentalen) Einstellungen kombiniert sind, wie etwa Mut, Stolz, Ehre, Argwohn, Skepsis, Humor, Dankbarkeit, Arroganz, Obszönität, Scham, Demut.
Beispiel: Es ist kulturell abhängig, wann und wo jemand Scham empfindet.

Gefühlseinstellungen sind kulturell bedingt unterschiedlich, d.h. Ursache und Ausdruck können je nach Land bzw. Volk unterschiedlich ausfallen.

Eine Unterscheidung zwischen ELEMENTAREN GEFÜHLEN und GEFÜHLSEINSTELLUNGEN ist daher notwendig.


Das Auftreten von Gefühlen kann zwei Arten von Ursachen haben

1) das Gefühl kann die direkte Reaktion auf eine Wahrnehmung sein
also durch ein Ereignis in der Psyche oder/und im physischen Raum angeregt

2) das Gefühl ist eine Resonanz (Erinnerung) auf einen Reiz, sogenannter Eigenanteil


SPEICHERFÄHIGKEIT
Die Psyche besitzt Speicherfähigkeit. Dies macht psychische Traumata möglich, und zwar durch Speicherung von Gefühlen, die während Extremsituationen aufgetreten sind. Späteres Auftreten von Reizen aus der gespeicherten Situation ruft auch die emotionale Erinnerung ab.


Um die Unterscheidung treffen zu können, ob Gefühle Wahrgenommenes präsentieren oder Reaktionen auf Reize darstellen, ist es daher wichtig Gefühle erkennen und differenzieren zu können!!!

Es gibt zwei Aspekte unter denen Gefühle zu sehen sind:

a) Gefühl als Kraft
Umsetzung in die physische Ebene, also Ausdruck des Gefühls, muss in der jeweiligen Situation entschieden werden Für die exakte Unterscheidung und Entscheidung bedarf es eines Trainings! Sonst droht die Gefahr von emotionaler Inflation = Affekt, Ergriffenheit, Faszination

b) Gefühl als Information
Dient nur zur eigenen Standortbestimmung und Orientierung – muss nicht unbedingt zum Ausdruck gebracht werden


Und dann existiert da noch das Gesetz der (Heisenbergschen) Unschärferelation der Psyche. Die Unschärferelation besagt, dass man entweder die Energie eines Teilchens oder seinen Ort bestimmen kann. Nicht aber beides zusammen.
Für die Meisten gilt diese Regel auf der psychisch mentalen Ebene. Das bedeutet man steckt zuerst in einer Situation und erlebt sie, erfährt also die Energien, kann aber die Situation nicht einordnen
Erst später, wenn die Situation oft lange vorbei ist, kann man es einordnen, aber die Energie ist dann nicht mehr da.

Als Mensch muss man lernen, sich quasi neben seine Gefühle stellen zu können und diese einfach nur zu beobachten. In der auftretenden Situation wird dann auch jeweils entschieden, ob man einem Gefühl einen körperlichen Ausdruck gibt oder nicht. Dieses muss man erst lernen – es bedarf also eines gewissen Trainings.
Was dazu führt, das man sich in einer (emotionalen) Situation befindet und diese trotzdem erkennen und einordnen kann.

Ist man dazu nicht mehr in der Lage, ist es das Zeichen dafür, das man emotional involviert bzw. verstrickt ist und man sich nicht mehr in seiner Mitte aufhält.
Da viele Leute das nicht wissen, lassen sie sich auch immer wieder durch ihre Gefühle hinreißen und im Affekt Taten begehen, die sie dann später bereuen.
An dieser Stelle stimmt Buddhas Ausspruch: „Unwissenheit erzeugt Leid und Elend
Somit lässt sich allgemein formulieren:

Du sollst deine Gefühle unter Kontrolle haben

Und hierin liegt auch das Problem vieler Asylanten, die sich zur Zeit in Deutschland aufhalten. Die kommen aus Kulturkreisen, in denen die psychologischen und soziologischen Fakten des Menschseins noch keinen Eingang gefunden haben.
Somit ist hier erhöhte Integration erforderlich, d.h. Schulungen in der elementaren Psychologie der Gefühle. Deutschkurse allein helfen da nicht.
So gesehen stellen nicht integrierte Asylanten eine potentielle Gefahrenquelle dar, was sich immer wieder darin zeigt das deutsche Frauen abgestochen werden, nur weil sie den (mittelalterlichen) Ansprüchen dieser Leute nicht entsprechen.
Daher kann eine allgemeine Lösung nur darin liegen, die Asylanten in Auffanglager unterzubringen und erst dann rauszulassen, wenn ihre Demokratiefähigkeit, durch Kurse und Tests, gesichert ist.

Das betrifft aber auch Teile der heutigen Jugendlichen, die inzwischen unter einer gewissen Verohung leiden. Die sich in Fremdenhaß, Gewaltexzessen, manchmal sogar mit Todesfolge, oder in orgienmäßigem Saufen äußert
Das liegt eben daran das die Menschen nichts über ihre Gefühle wissen, noch die Konsequenzen ihrerer Handlungen abschätzen können. Es fehlt an der elementaren Psychologie der Gefühle. Und genau das müsste, ab der Pubertät in den Schulen gelehrt werden. Was aber leider bisher vollkommen ignoriert wird oder nicht erkannt worden ist.
Ferner sollte eine allgemeine Wehrpflicht wieder eingefürt werden. Und zwar in dem Sinne das jeder Jugendliche, also Jungen wie Mädchen, ein einjähriges Pflichtjahr zu absolvieren hat. Wobei sie frei wählen können ob sie sich in einem sozial, medizinischen Bereich (Altersheim, Behindertenheime- und Schulen, Krankenhaus usw.) oder im technischen Bereich (Feuerwehr, THW, Hilfsdienste) oder bei der Bundeswehr engagieren wollen. Es besteht auch die Möglichkeit diese Zeit als Praktikum einer Firma seiner Wahl zu nutzen. Was ja auch zu einem entsprechenden Zertifikat führt, das in der späteren Laufbahn genutzt werden kann.
Das hat folgende Lernziele:

Miteinander auskommen und arbeiten zu können
Nach Regeln leben zu können
Verantwortung übernehmen zu können
etwas für ihr/sein Land zu tun

Darüber hinaus ließen sich dadurch auch einige personelle Engpässe im sozialen, medizinischen und technischen Bereich lösen. Firmen könnte dann kurzfristig, je nach Lage der schwankenden Konjunktur, einjährige Arbeitsplätze anbieten oder abbauen und so flexibler reagieren.
Jeder Mensch in einem Pflichtjahr erhält das Grundeinkommen plus einem zusätzlichen Zuschuss (von einem halben Grundgehalt), um Aufwendungen für den entsprechenden Fachbereich ausgleichen zu können..




4 – BEWUSSTSEIN

Um etwa 100 n. Chr. entstand das ptolemäische Weltbild, auch als geozentrisches System bekannt, das bis ins Mittelalter hinein als gültige Weltdarstellung angesehen wurde.
Erst 1543, als Kopernikus sein Hauptwerk veröffentlichte, stand eine alternative Erklärung zur Verfügung. Es dauerte allerdings noch fast ein Jahrhundert bis sich die heliozentrische Weltsicht durchsetzte. Zwischen 1609 und 1619 erschienen dann die drei Keplerschen Gesetze, und damit war die Ablösung des geozentrischen Systems vollzogen, zumindest auf wissenschaftlicher Ebene.

Wie aus der Geschichte bekannt ist, war dieser Übergang vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild nicht unproblematisch. Noch 1616 stand ja Galilei vor einem inquisitorischem Gericht, wegen seiner Unterstützung der heliozentrischen Sichtweise. Für die katholische Kirche war Geozentrismus zum Dogma geworden, und ein jeder, der eine andere Meinung vertrat wurde verfolgt.
Ihre Mittelpunktstheorie des Menschen als Abbild Gottes war fest mit dem scheinbaren astronomischen Umlauf der Gestirne verbunden. Man ging also davon aus, das die Wirklichkeit, (in diesem Fall eigentlich nur das Scheinbare), genau so funktioniert wie unser Erleben, ja sogar eine Reflexion des Erlebten darstellt. Innen und Außen waren miteinander verquickt.
So war es wohl unausweichlich, das die Durchsetzung des neuen Weltbildes eine Veränderung nicht nur in den Wissenschaften, sondern in den Machtverhältnissen und der psychologischen Landschaft bewirkte.
Anstatt sich nun Gedanken über das SCHEINBARE, das WIRKLICHE und das ERLEBTE zu machen, schüttete man das Kind mit dem Bade aus, und drehte die Sichtweise einfach um.

Von nun an ging man davon aus, dass das Erleben dem Wirklichen (dem Scheinbaren) entspricht. Da die Erde nicht mehr im Mittelpunkt stand, konnte auch der Mensch (das Ich) nicht mehr im Mittelpunkt stehen. Erleben wurde zu einem subjektiven Faktor im Menschen. Es erfolgte die Trennung von Innen und Außen.
Die Folge war eine Beeinträchtigung des Erlebensbereiches als Orientierungsmittel, und eine Zunahme der rationalistischen Sichtweise. Das Denken begann die Herrschaft zu übernehmen.
Es begann das Zeitalter der Aufklärung, und es entstand das, was wir heute als Rationalismus zu bezeichnen pflegen. Einer der bis heute bekanntesten Aussagen jener Zeit, ist die von Rene Descartes (1596-1650)

Ich denke, also bin ich.

Diese Aussage ist nicht richtig wie noch zu sehen sein wird, sondern kann eher als Symptom eines Vorganges begriffen werden, den man als Verlust der Mitte bezeichnen könnte.
Denn in der Mitte seiner Erfahrungswelt, so erlebt sich tagtäglich ein jeder Mensch, seit alters her. Von unserem Erleben ausgehend, lässt sich nach wie vor sagen :

DAS ICH IST MITTELPUNKT SEINER ERLEBENSWELT

Es ist möglich (durch bestimmte Meditationen) das Denken, das Fühlen und die Empfindungen abzuschalten. In einen solchen Zustand hört man aber nicht auf dazusein. Man ist ganz einfach bewusstes Sein.

Bewusstsein ist die Komponente im Menschen, die dies alles eben ERLEBT. denn es gilt:

Erleben = Funktion des Bewusstseins

Bewusstsein ist quasi eine integrative Instanz, die die Summe aller Wahrnehmungen bildet und sich im Ich-Punkt fokussiert.
Und diese integrative Instanz werden Neurologen und Biologen nicht im Gehirn vorfinden, da können die noch so lange graben oder Tomografien herstellen.
Denn wie im Gehirn laufen in Datenverarbeitungsmaschinen, z.B. Computer, Roboter lediglich die einzelnen Informationen als Datenströme durch irgendwelche Verarbeitungseinheiten. Bei beiden wird man zwar alle Einzelinformationen über Aufgenommenes und innere Zustände isoliert vorfinden und orten können.
Aber da ist nirgends eine integrative Instanz, die alle diese Informationen zusammenfasst geschweige denn diese auf einen ERLEBENSFOKUS abbildet.

Ein Fehler besteht in der Wahrnehmungsgleichung :
Ich = Bewusstsein
denn es gilt: Ich = Funktion des Bewusstseins = Fokus des Bewusstseins

Die Funktion des Bewusstseins ist eben Erfahrung, Erleben die in der Ich-Erfahrung gipfelt. Wir müssen eine Differenzierung des Bewusstseins von Körper, Gefühl und Denken vornehmen, die ja eigentlich nur Bewusstseinsfunktionen darstellen.

Und da Erleben nur über Bewusstsein möglich ist, müssen wir auch Bewusstsein von der Wirklichkeit bzw. vom Scheinbaren differenzieren.
Wie das obige Beispiel zeigt, müssen wir zwischen Erleben, Scheinbarem und Wirklichkeit unterscheiden.
Der Fehler besteht in der Wahrnehmungsgleichung :
Wirklichkeit = Erleben

Wirklichkeit ==> Scheinbares ==> eigene Realität

Denn wenn man sogenanntes subjektives Erleben als Erfahrung einfach zulässt, wird man schnell erkennen, das selbst der Begriff Bewusstsein noch erweitert werden muss.
Das nämlich SEINSFORMEN existieren und Bewusstsein eben EINE Seinsform ist. Und das ein Teil des Bewusstseins als menschliches Bewusstsein bezeichnet werden kann. Das ist auch so ein Fehler des westlichen Denkens zu meinen:
Bewusstsein. = menschliches Bewusstsein

Bewusstsein stellt einen grundlegenden Faktor dar, ist also nicht nachbaubar, d.h. entsteht nicht durch die Komplexität oder durch besondere Konfiguration eines Systems oder einer Menge von Komponenten, sondern ist essentiell wie Zeit und Raum ein für uns einfach Vor-Gegebenes. Wir können daher sagen:

BEWUSSTSEIN IST EINE DIMENSION

Es wird wohl möglich sein, Maschinen zu konstruieren die in ihrem Verhalten wahrscheinlich erstaunlich Menschlich sein werden, und trotzdem weit davon entfernt ein Bewusstsein über sich und die Welt zu entwickeln. Es wird kein maschinelles Bewusstsein geben, d.h. Stanislaw Lem's Roman Golem oder Hal 9000 in Kubricks "20001 - Odysse im weltraum werden immer ein Science Fiktion bleiben. Also KI ADIEU ! (KI = Künstliche Intelligenz)
Das was da heutzutage als KI verkauft wird ist viel zu hoch gegriffen. Das sind zwar schon recht differnezierte Programme, aber immer noch nur informationsverarbeitende Maschinen. Mit wirklicher Intelligenz, die Bewußtsein vorraus setzt, hat das nichts zu tun

Für einen Roboter wie z.B. in "I, ROBOT" sind zwar alle mechanischen Teile schon da. Roboter können heutzutage laufen, rennen und Treppen steigen. Aber dreii Schwierugkeiten bedarf es da zu überwinden:

1) Eine langanhaltende Energiequelle für ein mobiles System

2) Genügend Speicher und Rechenplatz können wir in der Kleinheit wie sie gebraucht wird noch nicht produzieren. Selbst bei exponentiellem Wachstum der Rechenleistung wird es ein paar Jahre dauern bis es soweit ist, das wir an die Rechenleistung eines meschlichen Gehirns heran kommen.
Eine Hoffnung liegt noch darin, dass sich aus der Synthese von Nanotechnologie und Quantencomputer eine ganz neue und kleine, aber rechenstarke Generation von Prozessoren erzeugen lässt.
Das Problematik liegt darin die Rechenleistung des Gehirns auf dem entsprechenden Raum technologisch unter zu bringen.

3) Die Software gerade zur optischen Erkennung von Objekten, mus noch geschrieben werden. Das optische Erkennungsvermögen des Gehirns ist gewaltig und ebenso komplex und wir haben gerade erst mal angefangen den optischen Erkennungsweg zu entschlüsseln

Daher stecken so Technologien wie selbstfahrende Autos auch noch in den Kinderschuhen. Da wird es noch fünf bis zehn Jahre benötigen bis die wirklich sicher sind.

Insgesamt braucht man sich dann auch nicht mehr zu fragen wie Bewusstsein zustande kommt, sondern kann in gewohnter naturwissenschaftlicher Weise ganz einfach fragen: Wie funktioniert Bewusstsein?
Welche Funktionen besitzt Bewusstsein, bzw. welche Funktionen kann Bewusstsein ausführen ?


Funktionen des Bewusstseins

1) ERLEBEN
durch ein Ich als Mittelpunkt mit der Summe aller Wahrnehmungen

2) DENKEN
besteht aus der Wahrnehmung der mentalen Ebene + Eigenanteile (Erinnerung)

3) FÜHLEN
besteht aus der Wahrnehmung der psychischen Ebene + Eigenanteile (Erinnerung)

4) EMPFINDEN
besteht aus der Wahrnehmung der physikalischen Ebene + Eigenanteile (Körperwahrnehmung)

5) ERINNERN
besteht aus der Abrufung gespeicherter Inhalte und Vergleich

6) INTUITION
besteht aus der Erfassung von Zeitlinien (Entwicklungstendenzen) von Objekten oder Wesen

7) WILLE und HANDELN


Bewegungsarten des Bewusstseins

Wie funktioniert Bewusstsein ?
Wie der Fokus einer Kamera

Ähnlichkeit besteht nämlich zwischen physikalischem Sehen, fühlen und dem BEWUSSTSEINSFOKUS. Daraus ergeben sich quasi die Bewegungsarten des menschlichen Bewusstseins bzw. der Gebrauch des BEWUSSTSEINSFOKUS

1) KONZENTRATION - Die Aufmerksamkeit auf einen Punkt (Objekt) der Betrachtung richten

2) KONTEMPLATION - Die Aufmerksamkeit entlang einer Linie (assoziativ) bzgl. eines Themas wandern lassen

3) MEDITATION - Die Aufmerksamkeit nach allen Seiten hin öffnen

4) CHANNELN - Die Aufmerksamkeit einer bestimmten Seinsform bzw. einem anderen Bewusstsein gegenüber zu öffnen

Energie fließt dahin, wohin der Focus bzw. die Aufmerksamkeit des Bewusstseins gerichtet ist

Bewusstsein ist, ist einfach da, bin ich, ist Dasein

DASEIN
DA SEIN
DA ZU SEIN

Also lautet die korrekte Aussage: Ich bin, weil ich bin

Da Denken lediglich eine Funktion des Bewusstseins darstellt, kann ich nicht sein durch Denken, sondern eher umgekehrt; weil ich bin denke ich. Die Berichtigung der Aussage von Descartes lautet dann wie folgt :

Ich denke, also weiß ich, das ich bin
oder noch genauer:
Ich denke, also kann ich über mein Sein reflektieren



Ich bin weil ich bin
Ich denke weil ich bin
Ich fühle weil ich bin
Ich bin weil ich bin

Ich sehe weil ich bin
Ich höre weil ich bin
Ich schmecke weil ich bin
Ich rieche weil ich bin
Ich bin weil ich bin

Ich denke
also kann ich
darüber reflektieren
das ich bin
aber
Ich bin weil ich bin

Good Bye Descartes


Denken und Gedanken

Denken ist der (mentale) Wahrnehmungskanal und Gedanken sind (außer dem Eigenanteil) wahrgenommene mentale Reize und/oder Reaktionen auf innere und/oder äußere Reize

Denken und Intuition: Ich denke - es denken zu lassen

Denken in der ICH und der DU bzw. WIR-Form

Denken in der der DU bzw. WIR-Form --> ist bereits Channeling
Channeling ist (innere) Wahrnehmung

Frage: In welcher Form denkt ihr?





5 –Religion

Die Beziehung zu Gott ist die intimste und persönlichste Stellungsnahme bzw. Frage die ein Mensch im Leben besitzt.
Ob er an Gott glaubt oder auch nicht, bestimmt seine Stellung zum Leben, zu den Menschen und zum Universum. Das ist urpersönlichstes Territorium, in das kein anderer Mensch drein zu reden hat.
Jeder Mensch hat das Recht zu glauben, an was er will – das ist unter Religionsfreiheit zu verstehen.
Daher sind Versuche der Missionierung im Grunde mindestens eine Unverschämtheit, da sie die Meinung bzw. den Glauben des anderen nicht respektieren und trotzdem versuchen ihn zu überzeugen.
Aus Respekt und Akzeptanz, vor dem Glauben der Anderen, gilt für einen Menschen:

Du sollst nicht missionieren.

Daher gehören religiöse Symbole im Allgemeinen, egal welcher Religion (Kopftuch, Kippa, Kreuz), nicht in den öffentlichen säkularen Raum. Denn dieser sollte so neutral wie möglich sein.
Ausgenommen Pfarrer, Priester und Imane, sowie orthodoxe Gläubige mit ihrer Kleidung, oder solche die von Beruf aus für eine religiose Organisation tätig sind. Und auch alle öffentlich religiösen Akte die tradiotnell begründet sind.
Man könnte dan einen spirituellen oder geistlichen Raum definieren in dem das Zeigen und Tragen von religiösen Symbolen erlaubt ist. Das sind dann Kirchen, Moscheen und deren Umgebung, sowie traditionelle Platze mit Kapellen, Denkmälern, Kreuzen usw.
Diese Abgrenzung von (öffentlich) säkularem und geistlichen Raum stellt keine Eingrenzung dar, sondern ermöglicht es einer jeden Religion einen Raum für sich zu erschaffen um so ihre Bedeutng im Leben der Menschen auch zu verorten. Indem es einen heiligen Ort schafft



Zum Islam:
Der Islam ist im 7ten Jahrhundert entstanden, also etwa 600 Jahre nach dem Christentum. Und darin liegt auch ein Grund für die derzeitigen Schwierigkeiten der westlichen Kultur mit den islamistischen Strömungen.
Wenn wir das Rad der Geschichte 600 Jahre zurück drehen und uns Europa anschauen, dann landen wir in der Zeit der Inquisition, der Hexenverbrennungen und der Kreuzzüge. Also einer Zeit in der die Leute noch an die Existenz eines leibhaftigen Teufels, einer Hölle und an einen Himmel glaubten. Psychologisch, soziologisch gesehen nennt man das „eine magische Weltschau“ zu besitzen.
Nun hat es in der Zwischenzeit in Europa die Aufklärung gegeben und es ist eine Säkularisierung der Religion erfolgt. Leider nicht so im Islam. Dieser ist, aufgrund der zeitlichen Differenz, in seiner Entwicklung immer noch auf der Stufe der magischen Weltschau.
Die mangelnde Entwicklung zeigt sich auch im blutigen Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten, die ihr Äquivalent im dreißig jährigen Krieg, zwischen Katholiken und Protestanten, vor 400 Jahren in Europa, besitzen. Verglichen mit der europäischen Entwicklung wird der Islam wohl noch 20 bis 50 Jahre brauchen, bis er endlich Demokratiewürdig wird, wenn man den Informationsfluss durch das Internet und die damit verbundene schnellere Entwicklung (als beim Buchdruck), mit einbezieht. Daher ist in den nächsten Jahren bzw. Jahrzehnt kein Frieden im Nahen Osten zu erwarten.

Das Säkularisation funktioniert und auch praktikabel ist zeigen ja alle Moslems, die sich in der westlichen Welt integriert haben.

An dieser Stelle sei noch auf ein Missverständnis hingewiesen, dass zwischen Moslems und der westlichen Welt herrscht.
Viele Moslems meinen, unter Religionsfreiheit sei auch die Anerkennung von Sharia oder Vollverschleierung zu verstehen. Und das ist ein Irrtum. Jeder hat das Recht zu glauben was er will. Aber diese mittelalterlichen Anhängsel des Islam stehen im Widerspruch zu unserer pluralistisch, freiheitlichen Gesellschaft und haben daher weder das Recht auf Akzeptanz, noch das Recht auf Existenz. Das sollte man Moslems ganz klar sagen.

Und viele Westliche begreifen nicht, das solange der Islam seinen Weltherrschaftsanspruch nicht aufgibt, der Konflikt mit dem traditionellen Islam unvermeidlich ist.
Da die sogenannten Gotteskrieger noch in einem magischen System leben, sind sie logischen geschweige denn humanistischen Argumenten gegenüber, einfach taub. Hier helfen auf Dauer keine politischen Diskussionen oder Zurückhaltung. Die Djihadisten begreifen erst, wenn man sie kurz und klein klopft, das Allah NICHT mit ihnen ist. Und genau dieses zu tun, davor hat der Westen Angst.
Eine andere Möglichkeit wäre, die Problematik psychologisch anzugehen. Die magische Weltschau liefert dafür einen Hebel. Man muss die Djihadisten taufen, bevor man sie exekutiert. Und ihnen vorher sagen, dass sie durch die Taufe in die christliche Hölle kommen und NICHT in den islamischen Himmel. Die psychologische Wirkung dürfte genau so groß sein, wie die Angst der Djihadisten durch die Hand einer Frau zu fallen.
So funktioniert eben magische Weltschau, was vielen Europäern in ihrer rationalistisch oder humanistisch geprägten Denkweise, noch gar nicht bewusst ist.

Der Islam hat bisher dreimal versucht Europa zu okkupieren (in Spanien bzw. Frankreich und zweimal vor Wien) und ist dreimal gescheitert. Vor allen Dingen dadurch, dass der Islam nicht begriffen hat, das die westliche Welt und das westliche Denken und Fühlen vollkommen anders funktionieren, als in der islamischen Welt. Daher ist es quasi unmöglich die meisten Europäer vom Islam zu überzeugen. Europäer sind sozusagen islamresistent. (Was viel zu oft vergessen wird) Für viele Westliche ist der Islam, im positiven Falle, einfach nur eine rückständige Religion.
Und das erklärt auch das Erscheinen und Erstarken von Pegida, AfD und Co. Eben weil die Politiker die Thematik nicht erkannt bzw. akzeptiert haben, aufgrund ihres pseudohumanistischen Kurses. Der Islam ist den Deutschen wesensfremd. Die deutschen Politiker haben das noch nicht begriffen – das Volk weiß es.
In Anbetracht einer gut organisierten Rechten und des wachsenden Widerstandes, auch aus der Mitte in Deutschland, kann man davon ausgehen, dass der schlimmste Fall, also eine bürgerkriegsähnliche Situation (zur Islamisierung), in Deutschland nicht auftreten wird. Auch eine schleichende Islamisierung, wie von einigen Moslems erhofft (über Einwanderung und Geburtenüberschuss), ist hier nicht möglich, eben weil den Deutschen der Islam wesenfremd ist und somit gar keine Chance auf eine größere Verbreitung hat.
Daher kann man sich hier auch gelassen zurücklehnen, es reicht Salafisten, Islamisten und Djihadisten hier klare Grenzen zu setzen und nötigenfalls des Landes zu verweisen, wegen Demokratieunfähigkeit.

Solange der Islam sich nicht säkularisiert hat, ist er nicht so sehr als Religion sondern vielmehr als Ideologie zu begreifen - eben wegen des globalen Missionierungsanspruches, weil sie sich für die wahren Gläubigen halten und noch dazu mit Hilfe von Waffen. Hier kommt auch noch der undemokratische und oft menschenfeindliche Umgang bezüglich Frauen hinzu.
In einer pluralistisch, freiheitlichen Gesellschaft ist kein Platz für menschenfeindliche Ideologien, egal ob von links oder rechts oder religiös motiviert. Daher ist kein Platz für einen nicht säkularisierten Islam in Deutschland und in Europa. Und daher gehört der Islam, in seiner traditionellen Form, weder zu Deutschland noch zu Europa.

Daher ist eine Konsequenz die, dass man Organisationen wie der DITIB und anderen NICHT die Kontrolle über die hiesigen Moscheen überlassen darf.
Hier muss man, in Deutschland ausgebildete Imame einsetzen, die gewährleisten das in den hiesigen Moscheen keine Gewalt gepredigt wird. Analog zu der Handhabung im evangelischen und katholischen Bereich, wo ja auch kein Pfarrer, ohne Studium der Religion, in sein Amt kommt.




Die Urquelle

Wenn der Schöpfer göttlich ist
ist auch seine Schöpfung göttlich

Die Schöpfung als Werk des Schöpfers
ist NICHT identisch mit dem Schöpfer

Polaritäten sind Bestandteile der Schöpfung
daher ist der Schöpfer selber nicht polar

Kreaturen sind Bestandteile der Schöpfung
daher ist der Schöpfer keine Kreatur
daher kann der Mensch auch nicht das Ebenbild Gottes sein

Der Begriff des Schöpfers ist irreführend
und sollte durch URQUELLE ersetzt werden

Die Urquelle hat alles hervorgebracht
Die Urquelle ist in allen Teilen
der Schöpfung vorhanden
Die Urquelle ist in ALLEM

Es gibt nur das Eine, das Alles ist

Die Urquelle IST
daher spricht sie nicht zu einem
Sie erhört keine Gebete
Sie braucht keinen Stellvertreter auf Erden

Denn sie gewährt Gnade dadurch
das wir übers Herz
an ihr teilhaben können

Nicht mehr und nicht weniger

Es liegt an jedem einzelnen
wie bereit er ist
ins Herz zu fÜhlen
um die Heiterkeit der Gesamtheit zu erfahren
Sie reflektiert kein Leid
Sie reflektiert kein Schmerz
Sie wird nicht
ihre schÜtzenden Arme um dich legen

Erst wenn DU dein Elend loslässt
und Einheit zulässt
wird sie dich tragen

Jeder Mensch
kann jederzeit
darÜber bestimmen
ob er Kontakt zur Urquelle
haben will
oder nicht




Die Schöpfergötter

Anders sind die Schöpfergötter
Sie sind Bestandteil der Psyche
auch als Archetypen bekannt

Die Schöpfergötter sind Kreaturen
als solche sind sie Bestandteile der Schöpfung

Die Schöpfergötter selber sind polar
daher existiert auch zu jedem ein Widersacher

Die Schöpfergötter sprechen zu einem
Sie erhören Gebete
Sie erschaffen Mythen und Gebote

Die Schöpfergötter behaupten
alles hervorgebracht zu haben
ihre Söhne oder Töchter geschickt zu haben
ihr Wort geschickt zu haben
Sie brauchen Stellvertreter auf Erden
Sie benutzen Propheten
Überschattung durch sie
bedeutet Selbstaufgabe

Daher unterscheide
zwischen der Urquelle die überall ist
und den Schöpfergöttern
in deiner Psyche
auch als Götzen bekannt

Wer in Gottes Namen tötet
der ist des Teufels
Darum sei umsichtig
mit wem oder was du auch sprichst

Bewahre deine Unabhängigkeit
Wer nicht weiß, der muss eben glauben