DER DRACHE IM SAALETAL

Der Gebirgsszug

Die Saalecker Werkstätten liegen direkt an der Saale. Auf der Seite an der sich die schlangenförmige Treppe befindet geht es klippenartig fast 20 Meter steil zur Saale hinab.
Mit den Saalecker Werkstätten endet quasi ein kleiner Gebirgszug und öffnet sich dem weiten Saaletal.
Dieser Bergrücken erhebt sich mitten im Saaletal und erstreckt sich, einige Kilometer weit, entlang der mäandernden Saale. Die Saale auf der linken Seite, auf der rechten Seite verläuft zum Teil die Strasse der Romanik.
 
Der Verlauf des Bergzuges durch das Saaletal lässt sich von Kreipitzsch aus, einem Ort am oberen Rand des Saaletales, sehr gut sehen. Im folgenden Bild ist der Gebirgszug in der Mitte des Bildes zu erkennen. Auch die Rudelsburg und die Saalecker Burg die sich auf dem Kamm des Bergrückens befinden.
Der hügelige Hintergrund ist die gegenüberliegende Seite des Saaletales.
 

Bergrücken mit den beiden Burgen

 
Die Erhebung des Bergrücken mitten im Tal, seine wellige Form, das Zusammenspiel des Bergzuges und der mäandernden Saale über mehrere Kilometer hinweg wird im Feng Shui als Drache bezeichnet.
Zum Drachen ist noch folgendes zu bemerken - er ist ein Wesen das Erde und Feuer repräsentiert. Mit und durch das Feuer hat der Drache auch einen Lichtaspekt. Unter diesem Lichtaspekt gesehen ist der Drache das Wesen das Himmel und Erde miteinander verbindet.

 

 

Die Chakrenzuordnungen

Die Saalecker Werkstätten, die Saalecker Burg, die Rudelsburg und die vier Denkmale, also 7 Objekte, liegen alle auf dem Kamm des Bergrückens, liegen also auf einer Drachenlinie.
 
Die errichteten Anlagen lassen sich auffassen als Stachel des Drachen, die auf seinem Rücken herausragen. Und da die Stacheln wehrhafte also männliche Elemente darstellen braucht es einen nicht verwundern wenn alle bebauten Flächen von den Saalecker Werkstätten beginnend bis hinauf zum Löwendenkmal alles von Männern erzeugte Gebilde sind.
Was gut mit dem Drachen als Yang-Element übereinstimmt.
 
 
Gleichzeitig enthält der Drache in sich wiederum Chakren und die errichteten Anlagen lassen sich als solche auffassen
 
Die Chakren betreffend sind hier insgesamt mehrere, historisch bedingte, Zuordnungssysteme möglich.
Die erste offensichtliche heutige Interpretation wäre diese:
 
1 - Saalecker Werkstätten
2 - Saalecker Burg
3 - Rudelsburg
4 - Gefallenendenkmal
5 - Jung Bismarck Denkmal
6 - Kaiser Wilhelm I Denkmal
7 - Löwendenkmal
 
Die Grundsteinlegung des Bismarck-Denkmals geschah 1895. Die Einweihung erfolgte aber erst 1996. Die Konsequenz ist dass das Bismarck-Denkmal bis 1996 noch gar nicht vorhanden war.
Der Bau der Saalecker Werkstätten geschah von 1901 bis 1925. Das Löwendenkmal wurde aber erst 1926 gebaut.
Es lassen sich zwei Chakrenzuordnungen zur Zeiten Schultze-Naumburgs aufstellen. Und zwar eine mit und eine ohne Bismarck Denkmal.
 
1 - Saalecker Werkstätten
2 - Saalecker Burg
3 - Rudelsburg
4 - Gefallenendenkmal
5 - Jung Bismarck Denkmal
6 - Kaiser Wilhelm I Denkmal
1 - Saalecker Werkstätten (1901-1925)
2 - Saalecker Burg
(1050)
3 - Rudelsburg
(1150)
4 - Gefallenendenkmal
(1870/71)
5 - Kaiser Wilhelm I Denkmal
(1890)
 
Alle Denkmale wurden durch den Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV) erbaut. 1895 als die Grundsteinlegung des Bismarck-Denkmals geschah waren die Saalecker Werkstätten noch gar nicht vorhanden.
Es lassen sich zwei Chakrenzuordnungen für die Zeit vor Schultze-Naumburg aufstellen. Und zwar eine mit und eine ohne Bismarck Denkmal.
   
1 - Saalecker Burg
2 - Rudelsburg
3 - Gefallenendenkmal
4 - Jung Bismarck Denkmal
5 - Kaiser Wilhelm I Denkmal
1 - Saalecker Burg (1050)
2 - Rudelsburg
(1150)
3 - Gefallenendenkmal
(1870/71)
4 - Kaiser Wilhelm I Denkmal
(1890)

 

 

Neue Zuordnung

Durch die energetische Entwicklung der letzten Jahre und durch die geomatische Arbeit vor Ort haben sich in den letzten Jahren einige weibliche Strukturen manisfestiert, die das gesamte System verändern bzw. modifizieren.
So hat sich inzwischen eine umfassendere Zuordnung ergeben, die auch eine Erklärung der historischen Ereignisse ermöglicht.
 
 
Verlängert man die Achse im Park zur Seite der schlangenförmigen Treppe also nach Westen hin, so gelangt man ins Saaletal.
Das erste, also das Basischakra befindet dann auf der Achse, in einer Wiesenmulde an der Saale.
Geomantisch gesehen wohnt hier eine Nymphe mit Devastatus und ein Ausdruck der Erdgöttin. Dann hat der Drache hier noch seine Basis.
 
 
Die Parkanlage von Schultze-Naumburg belegt das zweite Chakra, also das Nabel bzw. Sakralchakra. Der damalige Energiemissbrauch könnte Erklärung sein was die sexuellen Aktivitäten (Verkupplungen) dort betrifft.
Obwohl man hier eingestehen muss, das Schultze-Naumburg es architektonisch und damit auch energetisch geschafft hat ein komplettes 7er-System sozusagen zwischen das grössere System zu setzen.
 
 
Die Saalecker Burg stellt das dritte, also das Solarplexuschakra dar. Das ist mit dem Thema Macht versehen und deshalb sitzt dort auch der Genius Loci.
Chakrenmäßig gesehen hat auch das Gemäuer der Burg einen leicht gelben Touch, wenn man die Burg aus Entfernung im Sonnenlicht betrachtet. Das Thema Macht hat seine historische Entsprechung in der Rathenau-Geschichte und die dunklen Seiten der Thematik belasten die Energetik der Burg noch bis heute.
 
 
Das vierte, das Herzchakra des Drachen liegt in einer Klamm genau zwischen der Saalecker Burg und der Rudelsburg.
 

Die Klamm zwischen den Burgen

 
Wenn man an Elementarwesen glaubt kann man hier Zwerge treffen und auch die Wächterin der Klamm. Die Besitzerin der Klamm weiss um die Besonderheit des Ortes und behütet ihn auch.
 
 
Das fünfte, also das Kehlkopfchakra, in dem es um Ausdruck geht, wird von der Rudelsburg belegt, auf der einst Raubritter hausten. Hier zeigte der Drache sozusagen seine Krallen.
 
 
Das sechste Chakra, also das dritte Auge, wird wird durch das sogenannte Gefallenen Denkmal dargestellt. Die vier Ecken des Denkmals repräsentieren die deutschen Königreiche und die 24 Baluster stehen für die Bundesstaaten. Dadurch wird der nationale Bezug der Anlage deutlich und sichtbar.
 
 
Die Denkmäler würden, nach dem zugrunde liegenden Einordnungssystem, das siebte bis neunte Chakra bilden. Aber hier gibt es folgendes zu bedenken:
Das Gefallenen-Denkmal wurde 1870/71 erbaut. Das Kaiser Wilhelm I Denkmal wurde Pfingsten 1890 enthüllt. Die Einweihung des Löwendenkmals erfolgte am 16. Oktober 1926.
Die Grundsteinlegung des Jung-Bismarck-Denkmals geschah am 1.6.1895. Die Einweihung erfolgte aber erst am 23.5.1996. Die Konsequenz ist dass das Bismarck-Denkmal bis 1996 gar nicht vorhanden war.
 
Erwähnendswert ist hier noch, das am Kaiser Wilhelm Denkmal, schon 11 jahre nach Aufstellung, Verfallserscheinungen aufgetreten sind. Dies ist der Hinweis für einen gestörten Platz oder dass das Denkmal einfach falsch steht bzw. das dieses Denkmal kein Chakra darstellt.
 
 
Das siebte Chakra, also das Kronenchakra ist demzufolge das Löwendenkmal.
 
 
Der Weg von der Rudelsburg über die Denkmale führt weiter durch ein Waldgebiet entlang der Saale bis nach Bad Kösen.
Auf diesem Weg existieren noch einige weitere Chakren, die zum Teil aus Baumkreisen bestehen, wobei da auch uralte riesengrosse Bäume drunter sind.
 
Daher kann hier davon ausgegangen werden das die gesamte Anlage des Drachen mit seinen Chakren mindestens ein 9er-System bzw. ein 12er-System bildet.
 

Da praktisch das ganze größere Chakrensystem im Drachen enthalten ist drückt der Drache als Gesamtsymbol die Energie aus die die gesamte regionale Landschaft durchflutet und prägt.

 
 
In der Konsequenz ist das ganze Saaletal mit dem Bergrücken ein Landschaftstempel.