Genome und Kunst
Grundlagen der DNA-Replikation
Im Aufbau der DNA sind 4 Basen vorhanden, Adenin, Cytosin, Guanin und Thymin, wobei diese Basen in der Regel mit ihren Anfangsbuchstaben: a, c, g, t bezeichnet werden. In der RNA kann statt Thymin Uracil auftreten.

Die Basen sind innerhalb der DNA in Tripletts angeordnet. Da vier Basen vorhanden sind, aber nur drei für ein Triplett gebraucht werden, existieren dadurch insgesamt 64 Tripletts, die sich jeweils durch die Kombination der beteiligten Basen unterscheiden.

Wird nicht nur ein Basenstrang sondern der komplette DNA-Strang ausgewertet, dann benötigt man die Komplementärtripletts. Für die Basenkomplemente gilt:

a <=> t und c <=> g


Als kombinatorische Folge dieser 64 Tripletts ist der gesamte DNA-Strang aufgebaut.

Die mRNA besitzt etwa 500 bis 1000 Tripletts
mitochondriale DNA besitzt etwa 5000 bis 15000 Tripletts
komplette Genome besitzen zwischen 2 Millionen bis zu 60 Millionen Tripletts

Die vorliegende Konvertierung DNA in Farben und Töne arbeitet mit real existierenden DNA-Strängen, so wie sie z.B. in der DNA-Datenbank NCBI als Fasta-Format zu erhalten sind.



 Triplettbildung


Wie bei der biologischen Replikation wird der DNA-Strang gelesen und in eine Matrize (Tabelle der Tripletts - Arbeitstabelle) übersetzt, die dann wiederum triplettweise gelesen und durch die vorliegenden Ton- und Farb-Algorithmen in eine Folge von äquivalenten Farben und Töne umgesetzt wird.


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