1.10 – EIGENSCHAFTEN

1.10 - SENSOR UND EIGENSCHAFTEN

äußeres Signal --> Reiz,Umwelteinfluß --> Eigenschaft
Eingangssignal


1.10.1 - DEFINITION: wahrnehmbare Eigenschaft

Eine Eigenschaft e heißt wahrnehmbar,wenn sie durch eine Menge innerer Zustände z eines Sensors ñ repräsentiert wird



1.10.1.1 - SCHREIBWEISE

Eigenschaft e erzeugt Zustand z in Sensor ñ <=> e_>z_ñ



1.10.2 - DEFINITION:

Eigenschaft e ist wahrnehmbar <=> es existiert ein Sensor ñ mit Ze(ñ) = { z | e_>z_ñ } Teilmenge von Z(ñ)



1.10.3 - DEFINITION:

Ze(ñ) =Ze_ñ = e_>Ze heißt dann das Zustandsspektrum des Sensors ñ bezüglich der Eigenschaft e



1.10.3.1 Beispiele :

Sensor Eigenschaft Zustandsspektrum
Hg-Thermometer Wärme -20°...+70°
Maßstab Länge 0 bis 2 m


Zu jeder Eigenschaft gehört ein Spektrum von Qualitäten.


1.10.4 - DEFINITION: Qualität

Eine Eigenschaft e wird zum Zeitpunkt t als Qualität wahrgenommen: q = e(t)


1.10.4.1 Beispiele :

Sensor Eigenschaft Qualität zum Zeitpunkt t
Hg-Thermometer Wärme +21° Celsius
Maßstab Länge 1,57 m



1.10.4.2 - DEFINITION

Ze(ñ) = { z | e(t)_>z_ñ } = { q | q_>z_ñ } = Zq(ñ)

Zustandsspektrum = Qualitätenspektrum



1.10.4.3 - SATZ

Eine Qualität ist das kleinste erlebbare Wahrnehmungsmoment.

 

1.10.5 - DEFINITION:

Ze sei Zustandsspektrum des Sensors ñ bzgl. der Eigenschaft e

Dann sei eine Ordnungsrelation auf Ze mit :

a) ≤ Teilmenge von Ze x Ze

b) ≤ ist linear : a,b Element von Ze ==> a ≤ b oder b ≤ a



1.10.5.1 - DEFINITION:


zmax Element von Ze heißt maximaler Zustand des Sensors ñ wenn :
für alle z aus Ze ==> z ≤ zmax



1.10.5.2 - DEFINITION:


zmin Element von Ze heißt minimaler Zustand des Sensors ñ wenn :
für alle z aus Ze ==> zmin ≤ z


1.10.5.3 - FOLGERUNG


für alle z aus Ze ==> zmin ≤ z ≤ zmax



1.10.5.4 - SATZ

Der minmale und maximale Zustand des Spektrums markieren die Bandbreite einer wahrnehmbaren Eigenschaft

Die Enden des Zustandspektrums treten als qualitative Polpaare auf.

 

1.10.6 - DEFINITION:

E sei die Menge aller wahrnehmbaren Eigenschaften mit ei Element von E

Ein n-Tupel (e1,e2,e3...en) heißt Erscheinungsform



1.10.6.1 - SATZ

Jedes Objekt unserer Betrachtung läßt sich als n-komponentige Erscheinungsform beschreiben.



1.10.6.2 - BILANZ

Um etwas (Eigenschaften) wahrzunehmen bedarf es eines Sensors

Jeder Sensor ist durch seine Bandbreite beschränkt

Obere und untere Grenze der Bandbreite treten als qualitative Polaritäten auf
==> Polaritätenbildung als Folge der Beschkränktheit der Wahrnehmung
==> Die Relativität der Eigenschaften = Aus dem Zen : Ist dieser Stock kurz oder lang?